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RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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Ihre Antwort auf meine Frage nach der Erbenkategorie, Auftrags-Nr.14063179-883

Kundenfrage

Ihre Antwort auf meine Frage nach der Erbenkategorie, Auftrags-Nr.14063179-883 steht im diametralen Gegensatz zu meiner gleich laufenden Anfrage, Auftrags-Nr.13998744-767 von Hr. RA Schiessl vom 13.03.2014,welcher mir mitteilte, dass ich wie meine miterbende Cousine nach Paragraph 1926(5) wie Erben i. Ordnung zu behandeln seien. Was ist richtig, 1. oder 3. Ordnung? Mit freundlichen Grüßen xxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA_UJSCHWERIN :

Werter Fragesteller, zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

RA_UJSCHWERIN :

§ 1926 Abs. 5 BGB regelt lediglich, dass die gesetzlichen Regelung der Erben 1. Ordnung anzuwenden sind. Dies bedeutet, dass die gesetzlichen Regelungen des § 1924 BGB Anwendung findet.

RA_UJSCHWERIN :

Dies regelt nur, dass an die Stelle des vorverstorbenen Erbes dessen Abkömmlinge treten.

RA_UJSCHWERIN :

Ihr Verwandtschaftsverhältnis wird durch den § 1926 BGB nicht näher, als es tatsächlich ist.

RA_UJSCHWERIN :

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. Gerne bin ich bei weiteren Fragen für Sie da

JACUSTOMER-e2qenfa6- : Danke XXXXX XXXXX Antwort, mein Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser, dem Cousin meiner vorverstorbenen Mutter ist mir schon klar, ich wollte auch nichts daran ändern.
JACUSTOMER-e2qenfa6- : Ich lese Ihre Antwort so, dass ich Zwerg Erbe 3. Ordnung bin, dass aber dennoch die
RA_UJSCHWERIN :

leider ist mir Ihre Nachricht nicht vollständig zugegangen, sie endet mit dem Wortlaut " dass aber dennoch die"

JACUSTOMER-e2qenfa6- : ...(Fortsetzung) dass ich zwar Erbe 3. Ordnung bin, dass ich aber, wie Herr RA Schiessl schreibt, wie ein Erbe 1."Ordnung" zu behandeln bin. - Daran hängt ja wohl die Erbschaftssteuer mit ganz erheblichen Unterschieden in der Steuerprozenten und in den Freigrenzen.
JACUSTOMER-e2qenfa6- : Mit frdl. Grüßen
RA_UJSCHWERIN :

ja, das wäre schön, aber dies lässt sich aus dem § 1926 Abs. 5 BGB nicht zu entnehmen. Ich habe hier extra nochmals die Kommentierung des § gelesen.

RA_UJSCHWERIN :

Dort heißt es wörtlich:

RA_UJSCHWERIN :

Soweit Abkömmlinge an die Stelle ihrer Eltern oder ihrer Voreltern treten, finden die für die Beerbung in der ersten Ordnung geltenden Vorschriften Anwendung.

RA_UJSCHWERIN :

Es soll also nur für die Beerbung die gesetzlichen Vorschriften der Erben erster Ordnung gelten

RA_UJSCHWERIN :

dies bedeutet, dass das Vorhandensein von Erben 3. Ordnung dazu führt, dass Erben 4. Ordnung nicht erben

RA_UJSCHWERIN :

Dies hat leider keine Auswirkung auf die Erbschaftsteuer

RA_UJSCHWERIN :

die Erbschaftsteuer regelt sich im übrigen nach § 15 Erbschaftsteuergesetz

RA_UJSCHWERIN :

die zivilrechtlichen Regelungen des BGB haben nur Auswirkung darauf, wer Erbe wird

RA_UJSCHWERIN :

§ 1926 Abs. 5 BGB regelt nämlich folgenden Fall. Angenommen Sie hätten einen Bruder, der ja auch erbberechtigt gewesen wäre und dieser Bruder ist vorverstorben, dann treten an dessen Stelle dann seine Abkömmlinge

RA_UJSCHWERIN :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen den Sachverhalt verständlich erklären.

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