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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 890
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Hallo Ich bin vor kurzen verurteilt

Kundenfrage

Hallo Ich bin vor kurzen verurteilt worden zur Geldstrafe von 3900 Euro die habe ich abgesessen mit U-Haft und jetzt verbleiben mir hohe kosten von 9495 Euro die mir ein ganz tiefes loch reissen gibt es da eine Idee waas man machen kann fällt mir sehr schwer auch nur etwas zu zahlen mailen Sie bitte mal Gruss XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde, vielen Dank für ihre Frage bei JustAnswer. Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gerne wie folgt:

 

Wenn Sie über laufendes Einkommen verfügen, dann können Sie versuchen, mit dem Kostengläubiger eine Ratenzahlungsvereinbarung zu schließen. Sie bieten dabei am Besten dem Gläubiger einen Zahlungsplan an, in dem die Höhe der einzelnen Raten und deren Fälligkeit bestimmt wird. Dafür sollte sich der Gläubiger Ihnen gegenüber verpflichten, keine Zwangsvollstreckung aus seiner Forderung gegen Sie zu betreiben, solange Sie mit der Zahlung der einzelnen Raten nicht in Verzug geraten.

 

Verfügen Sie über kein Geldvermögen oder Einkommen, um die Kostenforderung in Raten zu begleiXXXXX, XXXXXn droht Ihnen eine Zwangsvollstreckung aus dieser.

 

In dieser Situation können Sie sich gegen eine drohende Zwangsvollstreckung aus der Kostenforderung nur durch die Eröffnung eines privaten Insolvenzverfahrens mit anschließender Restschuldbefreiung schützen. Voraussetzung für ein privates Insolvenzverfahren dafür ist aber der vorherige Versuch einer außergerichtlichen Einigung mit dem Gläubiger über die Schuldenbereinigung und die Bescheinigung einer Schuldnerberatungsstelle, aus der sich ergibt, dass die Schuldenbereinigung aufgrund des Plans gescheitert ist. Der Antrag auf Eröffnung des privaten Insolvenzverfahrens wird durch das Insolvenzgericht allerdings abgelehnt, wenn nicht genügend Vermögen bei Ihnen vorhanden ist, um die Verfahrenskosten zu decken. Diese können aber gegebenenfalls gestundet werden, wenn Sie Aussicht auf Einkommen oder Geldvermögen haben, mit dem die Kosten des Insolvenzverfahrens gedeckt sind.

 

Sofern das private Insolvenzverfahren bei Ihnen nicht in Betracht kommt, kann der Gläubiger gegen Sie die Kostenforderung vollstrecken, wenn diese vollstreckbar ist. In Bezug auf die Kosten des Strafverfahrens tritt Vollstreckbarkeit mit formeller Rechtskraft der Kostenentscheidung ein. Formell rechtskräftig wird die Kostenentscheidung, wenn keine Rechtsmittel mehr gegen das Urteil des Strafgerichts bzw. gegen die in diesem enthaltene Kostenentscheidung eingelegt werden kann. Dann ist nur ihr persönlicher Pfändungsfreibetrag von der Vollstreckung ausgenommen, der sich betragsmäßig nach einer Pfändungstabelle richtet. In dieser Situation müssen Sie ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto bei einem Kreditinstitut eröffnen. Mit Eröffnung dieses Kontos ist der Kostengläubiger nicht mehr berechtigt, die auf diesem liegenden Beträge im Rahmen eines Zwangsvollstreckungsversuchs aus der Kostenforderung in Höhe ihres persönlichen Pfändungsfreibetrags zu pfänden.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Nachfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Leistung vergütet wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, dann darf ich Sie nochmals höflich darum bitten, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin
Rechtsanwalt

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