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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26596
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,   als ich vor geraumer

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als ich vor geraumer Zeit einen Versicherungsmakler mit der Aufgabe betrauten meinen PKV Tarif zu prüfen, wurde dieser tätig und schlug mir entsprechende Tarife vor. Nachdem ich dann am 27.09.2012 fragte ob bezüglich der Servicegebühr noch Spielraum wäre (da ein Teil der Ersparnis ja meinem AG zugutekommt) wurde mir nach 2,5 Monaten geantwortet das das möglich wäre aber meinen Telefonnummer nicht bekannt wäre (Diese schickte ich aber bereits am 7.10.2011). Daraufhin hörte ich dann gar nichts mehr vom Makler und habe dann im März 2013 einen anderen Makler beauftragt. Dieser hat den gleichen Tarif ermittelt und aufgrund Seiner Beratung habe ich dann in diesen gewechselt. Im Oktober 2013 erhielt ich dann ein Schreiben meiner Krankenkasse welche nachfragte ob eine erneute Tarifabfrage mit einer vom mir am 7.10.2011 ausgestellten Vollmacht begündet sei. Kurze Zeit später erhielt ich dann eine Rechnung über 1899,14€ vom ersten Makler mit der Begründung das ich in den vom Ihn recherchierten Tarif wechselte und folglich die Servicegebühr zu zahlen wäre (laut Dienstleistungsvereinbarung bei einem Wechsel innerhalb von 24 Monaten in einen vom Makler recherchierten Tarif). Mein Hinweis das der Wechsel nicht auf die Rechercheergebnisse des 1.Maklers sondern aufgrund der Recherche und Beratung des 2. Maklers zurückzuführen sind wurden angenommen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ob Sie dem 1. Makler seinen Loh schulden hängt alleine von § 652 BGB ab.

Danach entsteht der Lohnanspruch wenn Ihnen der Makler Kenntnis vom PKV Tarif verschafft hat und Sie diesen Versicherungsvertrag (Hauptvertrag) abschließen.

Mehr verlangt das Maklerrecht hier nicht.

Es kommt daher nicht darauf an, ob Sie den Vertrag aufgrund der Beratung durch den 2. Makler geschlossen haben.

Ausschlaggebend ist nur dass Sie den PKV-Vertrag unterzeichnet haben.

Allein dies genügt.

Allerdings hat in Ihrem Falle der 2. Makler rechtlich keinen Lohnanspruch. Der Grund liegt darin, dass Sie die Kenntnis vom Vertrag bereits vom ersten Makler erhalten haben. Man spricht hier von einer Vorkenntnis die den Maklerlohn ausschließt.

Aufgrund der von Ihnen geschilderten Sachlage müssen Sie leider den Maklerlohn an den ersten Makler zahlen. Der 2. Makler dagegen hat keinen Anspruch.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Fragen Sie gerne!