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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen und Herrn, meine Frage betrifft einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herrn,

meine Frage betrifft einen Ehevertrag mit dem Hintergrung, dass ich, der Mann, aus der Verganagenheit einige finanzielle Probleme habe und auch abarbeite.
Ich möchte sehr bald wieder heiraten und ich will auf keinen Fall, dass meine zukünftige Frau in irgendeiner Form zur Kasse gebeten werden kann.
Wie kann ich das schriftlich und deffinitiv lösen?

Mit freundlichen Grüßen
H. Grandinetti
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich bleiben Ihre Schulden bei Ihnen.

Durch die Eheschließung gehen die Schulden nicht auf Ihre Frau über.

Schuldner der Verbindlichkeiten bleiben allein Sie.

Grundsätzlich leben Sie ab dem Zeitpunkt Ihrer Heirat im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Die Vermögen von Mann und Frau bleiben hierbei getrennt.

Kein Ehegatte haftet aufgrund des gesetzlichen Güterstandes für die Schulden des anderen, es sei denn, diese wurden gemeinsam aufgenommen.

Sie müssen daher nicht befürchten, durch ihre Heirat auch für die Verbindlichkeiten des anderen zu haften.

Sie sollten jedoch Folgendes bedenken: Im Falle einer Scheidung wird bei gesetzlichem Güterstand das zu Beginn der Ehe vorhandene Anfangs- und das bei Beendigung der Ehe vorhandene Endvermögen jedes Ehegatten ermittelt. Der Zugewinn ist hierbei der Betrag, um den das Endvermögen eines jeden Ehegatten dessen Anfangsvermögen übersteigt. Derjenige Ehegatte, der den höheren Zugewinn während der Ehezeit erwirtschaftet hat, muss die Hälfte davon an den anderen Ehegatten abgeben. Sind die Verbindlichkeiten eines der Ehegatten im Zeitpunkt der Eheschließung höher als sein Vermögen, wird nach dem Gesetz gleichwohl sein Anfangsvermögen mit null Euro angesetzt (§ 1374 Abs. 1 BGB).

Insoweit kann sich ein Ehevertrag durchaus empfehlen und eine Regelung zur strikten Güter- und Vermögenstrennung.

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