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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Wie kann man die Abgabe einer Vermögensauskunft anfechten?

Kundenfrage

Wie kann man die Abgabe einer Vermögensauskunft anfechten?


Es wurde mit dem GL eine Ratenzahlung vereinbart. Zwei Raten wurden gezahlt

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Noch keine Antwort.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die noch weitere Angaben erforderlich macht.

Hat der Gläubiger bei dem Sie die Raten aktuell zahlen die Abgabe der Vermögensauskunft beantragt?

Aus welchem Grund soll die Abgabe der Vermögensauskunft angefochten werden?

Für ergänzende Informationen wäre ich dankbar, um besser auf Ihr Anliegen eingehen zu können.

Viele Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Man hat uns ein Vergleichsangebot zugesandt mit dem Angebot der Ratenzahlung, welches wir nicht sofort (Februar) annehmen und erfüllen konnten. Nun nach Rückbewilligung der Rente und eines sehr guten Einkommen ist die Zahlung regelmäßig möglich.


Der GV hat uns trotzdem aufgefordert eine Vermögensauskunft abzugeben


Um die Zahlungsbereitschaft und den Zahlungsfähigkeit zu signalisieren haben wir an den Gl und an den GV jeweils eine Rate gezahlt.


Die VA möchten und können wir nicht abgebe, da wir in einer Umschuldungsmaßnahme stecken und mein Mann befördert wird.


Im öffentl. Dienst sind derartige Einträge nicht gern gesehen

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit der Abgabe der Vermögensauskunft zu widersprechen. Dann kann der Gläubiger auf diesen Widerspruch hin die Abgabe der Vermögensauskunft erzwingen. Sie gewinnen mit einem solchen Widerspruch daher nur Zeit.

Eine sinnvolle Alternative, die allerdings auch mit Kosten verbunden ist, ist eine Vermögensauskunft bei einem Notar abzugeben. Dem muss aber der Gläubiger zustimmen. Der Gläubiger erhält hierbei die gleichen Informationen wie bei einer Abgabe der Vermögensauskunft gegenüber dem Gerichtsvollzieher. Der Vorteil ist, dass dies kein Akt der Zwangsvollstreckung ist und nicht im Vollstreckungsverzeichnis und damit in der Schufa eingetragen wird.

Die Abgabe der Vermögensauskunft gegenüber dem Gerichtsvollzieher kostet nach meiner Kenntnis EUR 48,- bei einem Notar etwa EUR 200,-.

Zur weiteren Vorgehensweise legen Sie daher gegen den Antrag auf Abgabe der Vermögensauskunft Widerspruch ein. Nutzen Sie die gewonnene Zeit um mit den Gläubiger zu verhandeln, dass die Abgabe der Vermögensauskunft auch gegenüber einem Notar vorgenommen werden kann. Für den Gläubiger hat diese zudem den Vorteil, dass die Abgabe der Vermögensauskunft bei einem Notar jedes Jahr vorgenommen werden kann, während die Abgabe der Vermögensauskunft gegenüber einem Gerichtsvollzieher nur alle drei Jahre erfolgen kann.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

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