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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16968
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Ich habe da mal eine frage ich habe eine Freundin und sie hat

Kundenfrage

Ich habe da mal eine frage ich habe eine Freundin und sie hat 8.4.2014 die bewärung um aber in der der Bewährung zeit hat sie einen Diebstahl beganngen im wert von 9.200, 00 € und sie weiss nicht was sie machrn soll sie weiss das es falschwar und würde auch aller zurück zahlen ob wohl sie nicht so viel da für bekommen hat an geld meine frage ist jetzt welsche straffe gibt der richter ihr jetzt für die gantze sache muss sie jetzt in eine jva gehen
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wenn es zu einer Anzeige und dann zur Anklage und dann sogar zur Hauptverhandlung kommt, dann kann die Bewährung widerrufen werden.

Der Bewährungswiderruf ist in § 56 f StGB geregelt. Das Gericht kann die zur Bewährung ausgesetzte Strafe widerrufen, wenn der Verurteilte

in der Bewährungszeit einer Straftat begeht und dadurch zeigt, dass die Erwartung, die der Strafaussetzung zugrunde lag, sich nicht erfüllt hat,

oder

gegen Weisungen gröblich oder beharrlich verstößt oder sich der Aussicht und Leitung der Bewährungshelferin oder des Bewährungshelfers beharrlich entzieht und dadurch Anlass zu der Besorgnis gibt, dass sie erneut Straftaten begehen wird,

oder

gegen Auflagen gröblich oder beharrlich verstößt.

Eine entscheidende und in der Praxis auch wichtige Einschränkung der oben genannten Gründe für einen Bewährungswiderruf enthält § 56 f Abs. 2 StGB. Danach sieht das Gericht von einem Widerruf der Bewährung ab, wenn es ausreicht,

weitere Auflagen oder Weisungen zu erteilen, insbesondere die verurteilte Person einer Bewährungshelferin oder einem Bewährungshelfer zu unterstellen,

oder

die Bewährungs- oder Unterstellungszeit zu verlängern.

Der Bewährungswiderruf soll also erst dann erfolgen, wenn andere Mittel nicht mehr ausreichen. In vielen Fällen wird bei Vorliegen eines Widerrufsgrundes im Sinne des Abs. 1 der Vorschrift erst die Bewährungszeit verlängert, bevor ein tatsächlicher Widerruf erfolgt. Wurde allerdings die Bewährungszeit schon einmal verlängert und erfolgen erneut Verstöße gegen die Bewährungsauflagen oder wird sogar eine neue Straftat in der Bewährungszeit begangen, dann ist in aller Regel mit einem Widerruf zu rechnen.

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