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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21568
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Huettemann, mir wird Vorgeworfen, Widerstand

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Huettemann,

mir wird Vorgeworfen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet zu haben.

Im trunkenen Zustand bin ich in einen Rettungswagen gesprungen und wollte diesen nicht verlassen. Der Aufforderung zum Verlassen des Krankenwagens habe ich mich widersetzt durch Festhalten und Sperren.
Ich war leider so trunken, dass ich mich an den gesamten Vorgang nicht mehr erinnern kann. Zeugen können mein handeln bestätigen. Es ist Nichts und Niemand zu Schaden gekommen

Wie sollte ich mich jetzt verhalten. Wenn ich gestehe, wie könnte die Strafe aussehen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Wie stark waren Sie denn (ungefähr) alkoholisiert? Sind Sie vorbestraft?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ich bin nicht vorbestraft und ich würde von sehr stark alkoholisiert ausgehen
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Soweit Sie die Ihnen zur Last gelegte Tat begangen haben, und soweit diese Ihnen auch nachweisbar sein sollte - was ja hier der Fall ist - , so ist es für Sie ratsam, sich zu den gegen Sie erhobenen Vorwürfen zu äußern - die Einschaltung eines Anwalts ist bei dieser klaren Beweislage zur Meidung unnötiger Kosten nicht erforderlich.

Sie sollten sich im Rahmen der weiteren Ermittlungen kooperativ und geständig zeigen und die Tat zugeben. Entschuldigen Sie sich ausdrücklich für den Vorfall, und versichern Sie, dass sich etwas Derartiges nicht wiederholen wird.

Dieses Nachtatverhalten, das ich Ihnen vorstehend empfohlen haben, wird sich bei der Strafzumessung strafmildernd auswirken. Es wird ebefalls zu Ihren Gunsten zu berücksichtigen sein, dass Sie strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten, also nicht vorbestraft sind.

Sofern Sie eine Alkoholisierung über 2 Promille gehabt haben sollten, so wären Sie vermindert schuldfähig gewesen, was sich ebenfalls strafmildernd auswirkt. Haben Sie gar über 3 Promille gehabt, so wären Sie schuldunfähig gewesen und könnten dann überhaupt nicht bestraft werden. Weisen Sie daher gegenüber der Polizei auch ausdrücklich auf Ihre starke Alkoholisierung hin.

Unter den hier vorliegenden und zu Ihren Gunsten sprechenden Gesamtumständen dürfte es zu einer Einstellung des Verfahrens gegen Verhängung einer Geldauflage gemäß § 153 a StPO kommen - und zu keiner Verurteilung zu einer Geldstrafe.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Es gibt derzeit technische Probleme - ich hoffe, Sie können diese Mitteilung nun einsehen und die vorstehend erteilte Antwort lesen.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Soweit Sie die Ihnen zur Last gelegte Tat begangen haben, und soweit diese Ihnen auch nachweisbar sein sollte - was ja hier der Fall ist - , so ist es für Sie ratsam, sich zu den gegen Sie erhobenen Vorwürfen zu äußern - die Einschaltung eines Anwalts ist bei dieser klaren Beweislage zur Meidung unnötiger Kosten nicht erforderlich.

Sie sollten sich im Rahmen der weiteren Ermittlungen kooperativ und geständig zeigen und die Tat zugeben. Entschuldigen Sie sich ausdrücklich für den Vorfall, und versichern Sie, dass sich etwas Derartiges nicht wiederholen wird.

Dieses Nachtatverhalten, das ich Ihnen vorstehend empfohlen haben, wird sich bei der Strafzumessung strafmildernd auswirken. Es wird ebefalls zu Ihren Gunsten zu berücksichtigen sein, dass Sie strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten, also nicht vorbestraft sind.

Sofern Sie eine Alkoholisierung über 2 Promille gehabt haben sollten, so wären Sie vermindert schuldfähig gewesen, was sich ebenfalls strafmildernd auswirkt. Haben Sie gar über 3 Promille gehabt, so wären Sie schuldunfähig gewesen und könnten dann überhaupt nicht bestraft werden. Weisen Sie daher gegenüber der Polizei auch ausdrücklich auf Ihre starke Alkoholisierung hin.

Unter den hier vorliegenden und zu Ihren Gunsten sprechenden Gesamtumständen dürfte es zu einer Einstellung des Verfahrens gegen Verhängung einer Geldauflage gemäß § 153 a StPO kommen - und zu keiner Verurteilung zu einer Geldstrafe.

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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