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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21596
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

hallo ich habe da mal eine frage meine frau hat am 3.2.14 angefangen

Kundenfrage

hallo ich habe da mal eine frage meine frau hat am 3.2.14 angefangen zu arbeiten auf probe im vertrag steht unter urlaub aber nicht drin das sie eine urlaubsperre in den 6 monaten hat nun haben unsere kinder uns einen urlaub geschenkt der am 19.7 bis zum 2.8 statt finden soll meine frau sagte mir heute das sie keinen urlaub bekommt weil die urlaubsanträge schon bereits im januar gestellt worden wären nun hat sie angst nochjmal auf den chef zuzugehen und ihm mitzuteilen das uns die kinder das zusammen geschenkt haben können sie uns vielleicht tipps geben wie man das bei ihrem geschickt angehen kann ohne angst zu haben das die kündigung kommt . zumal musste ich noch erfahren das sie 1 jahres vertrag hat und wenn sie den vertrag verlängert bekommt würde wieder eine probezeit eingeräumt mfg
XXX (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihre Frau muss unter keinen Umständen damit rechnen, dass ihr gekündigt wird, wenn Sie noch einmal ihr Anliegen zur Sprache bringt und um Urlaub nachsucht.

Zwar steht Ihrer Frau der volle Urlaubsanspruch erst nach 6-monatiger Betriebszugehörigkeit zu, allerdings hat Sie in jedem Fall einen Teilurlaubsanspruch, den sie geltend machen kann.

Hinsichtlich des Zeitpunkts des zu gewährenden Urlaubs für Ihre Frau gilt die Regelung in § 7 des Bundesurlaubsgesetz, wonach bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen sind.

Nur soweit dringende betriebliche Belange entgegenstehen und dies erfordern, hat der Arbeitgeber die Rechtsbefugnis, den Zeitpunkt des Urlaubs festzulegen und zu bestimmen - auch gegen etwaige Urlaubswünsche des Arbeitnehmers.

Für das Vorliegen dieser dringenden betrieblichen Belange ist der Arbeitgeber aber auch darlegungspflichtig.

Das bedeutet hier, dass nur der pauschale Hinweis Ihres Arbeitgebers, dass die Urlaubsanträge der sonstigen Mitarbeiter schon gestellt worden sind, nicht ausreicht, um Ihrer Frau den Urlaub zu verweigeren.

NUR wenn es dringende betriebliche Belange gibt - zum Beispiel keine Ersatzkräfte während des geplanten Urlaubszeitraumes - , kann der Arbeitgeber Ihrer Frau den Urlaub verweigern. Dieses muss er ihr dann aber anhand der konkreten Urlaubspläne beweisen.

Ihre Frau sollte daher nicht zögern, noch einmal unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage an den Arbeitgeber heranzutreten und einen Urlaubsantrag für den geplanten Zeitraum zu stellen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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