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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26878
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich lebe derzeit unverheiratet mit einer Brasilianerin zusammen.

Kundenfrage

Ich lebe derzeit unverheiratet mit einer Brasilianerin zusammen. Nun will Sie sich trennen und das Kind mitnehmen plus sich Unterhalt zahlen lassen.
Das Kind wird am Montag 3 jahre alt. Was mache ich nun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Haben Sie denn die gemeinsame elterliche Sorge?






Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja, ich habe vor Geburt des Kindes dafür gesorgt, dass wir gemeinsames Sorgerecht eingetragen bekamen. Das Kind war jedoch nicht geplant. Trotzdem möchte ich es bei mir behalten

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung.

Wenn damals eine Sorgerechtserklärung abgegeben wurde und Sie aus dem Grund die elterliche Mitsorge haben, § 1626a BGB, dann können Sie nur gemeinsam über die Belange des Kindes entscheiden.

Da auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht Teil der elterlichen Sorge ist, kann die Kindsmutter Ihr Kind nur dann mitnehmen, wenn Sie damit einverstanden sind.


Fehlt es an einem Einverständnis so muss das Kind da bleiben, wo es ist.

Wenn dann die Mutter das Kind dennoch mitnehmen möchte, so muss Sie bei Gericht eine Übertragung der elterlichen Sorge beantragen.

Dem wird das Gericht aber nur dann statt geben, wenn die Übertragung dem Kindeswohl entspricht.

Wenn die Mutter Sie also verlassen möchte so kann sie dies zwar tun, das Kind muss aber weiter bei Ihnen bleiben.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ist es empfehlenswert mich diese Woche noch zu trennen, bevor mein Kind am Montag 3 Jahre alt wird?


Ich hatte dieses hier dazu gelesen:


"Die unverheiratete Mutter soll jetzt nicht mehr in jedem Fall gezwungen sein, ab dem 3. Lebensjahr des Kindes für sich selbst zu sorgen. Auch die unverheiratete Mutter kann also nach dem 3. Lebensjahr das, was sie wegen der Kindesbetreuung nicht selbst verdienen kann, als Unterhalt geltend machen. Vor allem, wenn die Parteien als Familie zusammengelebt haben und die Trennung nach dem 3. Lebensjahr erfolgt, greift seit 2008 ein Vertrauensschutz, den es früher nicht gab."

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, das müssen Sie nicht.

Was Sie hier gelesen haben betrifft den sogenannten Basisunterhalt nach § 1615l BGB.

Danach hat die Mutter in jedem Falle einen Unterhaltsanspruch bis das Kind 3 Jahre alt ist. Wenn das Kind drei ist, dann ist die Mutter verpflichtet sich eine Arbeit zu suchen und für sich selbst zu sorgen. Eine Ausnahme besteht nur dann, soweit das Kind nicht oder nicht vollständig betreut werden kann.

Im Klartext: Wenn das Kind 3 Jahre alt ist und in einer Krippe oder einem Kindergarten untergebracht werden kann, so muss die Mutter arbeiten.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich habe die "Mutter" circa 1 Jahr vor ihrer Schwangerschaft in meiner Firma eingestellt, damit sie ihre Aufenthaltsgenehmigung bekommen konnte. Auf Anraten eines Anwaltes habe ich das Gehalt auch während der Schwangerschaft bis heute hin belassen, damit ein eventueller Sorgeausgleich nicht noch höher ausfällt.
Sie erhält als Gehalt 1.150€ netto.
Ich verdiene als selbstständiger Unternehmer GmbH 5.900€, jedoch mit fortlaufenden negativen Jahresbilanzen.
Den Anwalt habe ich Mangels Vertrauen nicht weiter besucht.
Jetzt droht mir die Mutter das Kind mitzunehmen und in eine andere Stadt zu ziehen, weil sie sich anwaltlich beraten ließ.
Dort wurde ihr gesagt, dass sie die Klage über das alleinige Sorgerecht gewinnen werde und auch erheblichen Sorgeausgleich erreichen könnte.
Daher will sie nun mit dem Kind in eine andere Stadt.
Da sie nie bei mir wirklich gearbeitet hat, wird sie das auch danach nie tun, und ich will das ja jetzt auch gar nicht mehr.

Was kann ich tun, damit ich das Sorgerecht alleine bekomme, oder es zumindest nicht verliere?
Hier im Haus ist immer Chaos, sie macht nichts ausser Kochen.
Der Kleine hat seit dem ersten Lebensjahr eine Stelle in einer Kita, 35 Stunden. Also nun seit knapp 2 Jahren.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

als erstes Verbieten Sie der Mutter das Kind mitzunehmen.

Sollte die Mutter dem Verbot nicht nachkommen, so wenden Sie sich an das Amtsgericht und beantragen Sie im Wege der einstweiligen Verfügung die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf sich.

Das Gericht wird dann nach dem Grundsatz des Kindeswohl entscheiden. Das bedeutet, das Kind wird bei dem Elternteil verbleiben der am besten für das Kind sorgen kann. Dabei ist zu Ihren Gunsten die gewohnte Umgebung und der Kita Platz in jedem Falle zu berücksichtigen.

Machen Sie der Mutter auch klar, dass Sie sollte sich sich von Ihnen trennen tatsächlich Arbeiten muss. Wenn das Kind in der Kita ist so muss die Mutter mindestens halbtags arbeiten.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Demnach entnehme ich, dass Sie mir nicht anraten, dass ich mich dringlich vor dem 3.Geburtstag des Kindes trennen sollte? Also nun in dieser Woche?

Und wie verhält es sich mit dem Sorgerecht? Was können Sie mir raten, damit ich das Sorgerecht möglicherweise alleine bekomme?
Oder vertreten Sie ebenfalls die Ansicht, dass ich den Sorgerechtsstreit an die Mutter verlieren werde?
Denn damit kann sie ja hinziehen wohin sie möchte.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ob Sie sich in der Woche vor oder nach dem dritten Geburtstag trennen ist rechtlich völlig unerheblic.

Sie werden dann die elterliche Sorge bekommen, wenn Sie sich besser um das Kind kümmern können als die Mutter. Also wenn Sie das Kind betreuen können, wenn das Kind in der gewohnten Umgebung verbleiben kann und wenn Sie sich auch schon in der Vergangenheit um das Kind gekümmert haben.

In diesem falle sollten Sie die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge beantragen

Wenn allerdings sich bislang die Mutter um das Kind überwiegend gekümmert hat und das Kind auch eine größere Bindung zur Mutter hat, dann stehen Ihre Chancen schlecht und Sie sollten es bei der gemeinsamen elterlichen Sorge belassen und versuchen sich mit der Mutter zu arrangieren.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Was den Unterhalt anbelangt muss ich noch nachtragen, dass die Anstellung der Kindsmutter nicht unbedingt günstig war.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt