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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Hallo, ich bin Versicherungsmakler. Nachdem es einige Jahre

Kundenfrage

Hallo, ich bin Versicherungsmakler.
Nachdem es einige Jahre mit schlechten Einnahmen gab wo ich auch nicht in der Lage war Dinge wie Steuerberater zu bezahlen kam es zu einer Schätzung durch das Finanzamt. Natürlich war sie nicht zu unseren Gunsten, aber ich gab mir Mühe die Sache zu begleichen. Vor etwa 2 Jahren gab es dann Ärger weil die Sachen fällig waren. Durch die Schätzung mussten wir (für meine Verhältnisse) hohe Umsatzsteuern zahlen welche wir gar nicht eingenommen hatten. Trotzdem habe ich alles versucht um regelmäßig Zahlungen zu leisten. Ich habe alleine in den letzten zwei Jahren 14 tägig 500.- Euro an das Finanzamt abgeführt. Zudem hat das Finanzamt vor einem Jahr zusätzlich meine Konten gepfändet worauf die Bank meine Kredite gekündigt und auch alle Überziehungskredite sofort zurückgefordert hat. Diese Situation war eigentlich völlig ausweglos, trotzdem habe ich mir die größte Mühe gegeben und weiterhin kontinuierlich die 14 tägigen Raten in Höhe von 500.- bzw. in seltenen Fällen 400.- Euro entrichtet. Zwischendurch kam der Beamte der alle 14 Tage das Geld holte und wollte wieder die Gesamtsumme von etwa 10.000 Euro. Darin enthalten 80% Strafgelder. Er ließ sich einen Bogen ausfüllen daß ich die Summe momentan nicht auf einmal habe und holte eine Woche darauf die nächste Rate. Jetzt kam ein Schreiben vom Amtsgericht dass man Zwangshaft für die Summe von 3.800 Euro forder. Man hatte mir die letzten 2 Jahre gesagt daß die Raten nicht auf die Zwangsgelder angerechnet werden weil die gelöscht werden könnten. Ich wollte die Zwangsgelder ja zahlen. Was kann ich jetzt noch tun ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Sie sollen nicht die Zwangsgelder zahlen, sondern Ihren steuerlichen Verpflichtungen nachkommen.

Diese Verpflichtung besteht in der Abgabe der angeforderten Steuererklärungen. Nur weil diese damals geschätzt wurden ( was ohnehin schon finanziell ungünstig ist) sind Sie ja nicht von der Pflicht zur Abgabe der Erklärungen entbunden.

Dies ist die Wurzel Ihres Übels.


Sie müssen daher unbedingt die angeforderten Steuererklärungen einreichen - und sei es auch unvollständig.

Sodann verweisen Sie unter Hinweis auf die eingereichten Erklärungen darauf, dass man die Vollstreckung des Zwangsgeldes aussetzen möge.

Zuletzt vereinbaren Sie einen Termin mit dem zuständigen Finanzbeamten und suchen dabei gemeinsam nach einer Lösung. Wenn Sie Ihren Hintergrund offen und ehrlich vertragen, lässt sich in der Regel Schlimmeres verhindern und die Sache mit zwei blauen Augen für Sie lösen.

Für die Zukunft sollten Sie penibel auf die Abgabetermine achten, denn im Gegensatz zu privaten Schuldnern ist das Finanzamt als Gläubiger extrem unangenehm.


Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.

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Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen ?




Wenn nicht, möchte ich gerne wissen, was Sie an der Bewertung meiner Antwort hindert ?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Antwort hilft mir nicht weil ich weiss worum es geht. Mir geht es darum daß ich viel Geld bezahlt habe und man mir gesagt hat die Strafgelder seien nicht so wichtig und hat das Geld gegen meinen Willen anderen Dingen gutgeschrieben. Jetzt kann ich den Rest nicht auf einen Streich zahlen und es wird wegen Nichtvollstreckbarkeit ein Haftbefehl angefordert ? Ich hätte das Geld ja bezahlt. Und auch die Abschlüsse sind beauftragt.

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Also wenn Sie schon alles wissen und Ihnen meine Antwort nicht hilft, dann gebe ich Ihre Anfrage gerne für einen anderen Experten frei, der Ihnen vielleicht noch etwas mitteilt, was Sie nicht wissen.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da eine Zahlung an mich nicht erfolgte, die Beratung zudem nicht abgeschlossen war, werde ich die Frage freigeben und von Anfang an als gegenstandslos betrachten.

Sie müssten sich daher zur Vermeidung weiterer Nachteile an einen Anwalt vor Ort wenden.




Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da Sie die Beratung abgebrochen haben und noch weitere Details für Sie notwendig sind, die Beratung zudem nicht abgeschlossen war, werde ich die Frage freigeben und von Anfang an als gegenstandslos betrachten.

Sie müssten sich daher zur Vermeidung weiterer Nachteile an einen Anwalt vor Ort wenden.




Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-