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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

ich habe ein haus zur hälfte geerbt.Unser Onkel starb 1991.Sein

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe ein haus zur hälfte geerbt.Unser Onkel starb 1991.Sein Lebenspartner starb 2013 und vererbte die andere Haushälfte seinen Nachbarn.Der Nachbar sagte:Das Haus wird so geschätzt,Sterbejahr Deines Onkels 1991,GrundstücksWert 8€/qm( Heute 50€) +Einheitwert für das Haus 40000€ Ergebnis:120000 durch zwei Parteien a 60 000€.Der Nachbar möchte mich auszahlen und das leerstehende Haus für sich renovieren.Ich hatte vorgeschlagen ein Gatachten von 2013 zu erstellen und den Wert zu teilen,was der Nachbar ablehnte und sagte: seit 1991 hat der Lebenspartner sich um das Haus gekümmert(reparaturen usw.)ab diesen Jahr 1991 geht nichts mehr für dich. Nun meine Frage, ist Das rechtlich so,kann ich noch Miete von 1991-2013 verlangen,und muß ich mich an den Kosten(Gas,Wasser´Strom) nach den Tot des Lebenspartner zur vollen Hälfte beteiligen? Danke XXXXX XXXXX

RA Schröter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Grundlage für eine Auseinandersetzung ist ein aktuelles Gutachten. Wenn sie sich nicht über eine Verwertung einigen könnten, müßte eine Teilungsversteigerung stattfinden. Das zu erstellenden gerichtliche Gutachten würde dann auch auf den aktuellen Wert abstellen. Die Annahme auf den Wert von 1991 abzustellen ist rechtirrig.

Sicherlich können Sie eine Nutzungsentschädigung für Ihren Miteigentumsanteil seit 1991 verlangen, der auch eine Verbindlichkeit des Nachlasses darstellt. Allerdings sind Ansprüche vor dem 01.01.2011 verjährt. D.h. Sie könnten allenfalls die Nutzungsentschädigung für die Jahre 2010, 2011, 2012 und 2013 geltend machen.

Dem kann der Nachbar als Miteigentümer dann aber die Ausgaben für die erfolgten Reparaturen entgegenhalten, soweit er diese nachweisen kann.

Hinichtlich der Kosten für das Haus müssen Sie sich zur Halte beteiligen.

Zur weiteren Vorgehensweise sollten Sie das Anliegen mit einer Schätzung auf Grundlage des Jahres 1991 zurückweisen und vorschlagen, dass ein aktuelles Gutachten über den Wert des Hauses erstellt wird.

Um Kosten zu sparen können Sie sich auch bei dem Gutachterausschuss der Gemeinde erkundigen. So haben Sie schon mal einen ersten Anhaltspunkt.

RA Schröter :

Anhand dieses ersten Anhaltswertes sollten Sie dann in die Verhandlungen gehen und den hälftigen Miteigentumsanteil zum Verkauf an den Nachbarn anbieten. Alternativ könnte das Haus als Ganzes auch zum Gutachtenwert angeboten werden.

RA Schröter :

Die Nutzungsentschädigung sollten Sie aus meiner Sicht erst geltend machen, wenn keine Einigung über die Höhe des Auszahlungsbetrages zustande kommt.

RA Schröter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.



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Viele Grüße


RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.