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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Abend. Mein Ehemann ist am 08.08.2013 verstorben. Aus

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend. Mein Ehemann ist am 08.08.2013 verstorben. Aus erster Ehe meines Mannes sind 4 erwachsne Kinder. Wir haben gemeinsame 19 jährige Tochter. Ich möchte Sie gern fragen, ob ich mit meiner Tochter ein Erbschein beantragen muss? Beim Testamenteröfnug waren 2 Testamenten geöffnet: das 1 Ehetestament meines Mannes & seiner 1-er, verstorbener Frau (Jahr 1992) (der war zum 2-ten mal jetzt geöffnet) & das 2-tes Testament meines Mannes wo steht, dass ganzes verbliebenes Vermögen sollen die alle 5 Kinder meines Mannes bekommen & ich sollte unseres gemeinsames Ehehaus bekommen.(das Ehehaus habe ich zum Lebzeiten meines Mannes als "Leistung gegen Gegenleistung" schon bekommen). Und die Kinder leider schon paar Monaten melden sich nicht bei uns. Sind bestimmte Fristen um den Erbschein zu verlangen? Und wenn ich nichts tue, ob dann unsere (meine Tochter & ich) Erbteil, oder Pflichtteil verfehlt?
Danke XXXXX XXXXX - Barbara Peters

Tobias Rösemeier :

Sehr geehrter Fragesteller, Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Tobias Rösemeier :

Ja, Sie sollten einen Erbschein beim Nachlassgericht beantragen, damit geprüft werden kann, wer hier welchen Anteil nunmehr nach den vorliegenden Testamenten geerbt hat.

Tobias Rösemeier :

Ihre Tochter ist in einem Testament bedacht, so dass sie einen gemeinschaftlichen Erbschein beantragen kann.

Tobias Rösemeier :

Ein Pflichtteilsanspruch würde erst in 3 Jahren verjähren, so dass Sie hier durchaus Zeit haben, zu reagieren.

Tobias Rösemeier :

Versuchen Sie nochmals mit den Söhnen Kontakt aufzunehmen, um hier eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Tobias Rösemeier :

Alternativ besteht die Möglichkeit ein Vermittlungsverfahren über die Auseinandersetzung des Nachlasses vor dem Nachlassgericht zu führen.

Tobias Rösemeier :

Ansonsten rate ich Ihnen an, einen Fachanwalt für Erbrecht mit Ihrer Vertretung zu beauftragen.

Tobias Rösemeier :

Gerne habe ich weitergeholfen. Bei weiterem Klärungsbedarf stehe ich gerne zur Verfügung.

Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.