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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17006
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, mein Mann hat 2003 erfahren dass er Vater ist. Das

Kundenfrage

Guten Tag, mein Mann hat 2003 erfahren dass er Vater ist. Das Kind ist 1999 geboren. jetzt soll er 30 000 € ans Jugendamt zahlen. Muss er auch für die zeit zahlen, wo er gar nichts von dem Kind wußte ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Was heißt denn, "jetzt" soll er zahlen?

Ist das Jugendamt erst jetzt an ihn herangetreten?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Na zuvor sollte er nur seine Einkünfte vorlegen, aber jetzt kam ein Schreiben mit der Forderung von 30 000 € und monatlich 349,00 € obwohl mein Mann bis vor kurzem nur einen 400,00 € Job hatte. 2003 bekam er ein Schreiben, dass eine Blutprobe seines Vaters ergeben hat, dass mein Mann der Vater des Kindes sein soll. Mein Mann war 4 Jahre lang nicht wohnhaft gemeldet, bis ich Ihn kennengelernt habe.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Das Jugendamt hat dann sicher 6 Jahre lang den Unterhaltsvorschuss bezahlt.

Bei 180 Euro im Monat und 6 Jahren sind das aber nur 12.960 Euro.

Woher kommen denn 30.000 Euro?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Tja das frage ich mich allerdings auch. Ich weiß ja dass das Jugendamt nur 6 Jahre lang zahlt. Muss er denn für die ersten fünf Jahre auch zahlen, obwohl er nichts davon wußte.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hat er sich denn der Vaterschaftsfeststellung entzogen oder wie kam es, dass das erst nach 6 Monaten rauskam?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nein, Mann Mann war 4 Jahre lang nirgendwo postalisch und polizeilich gemeldet und daher wußte er nichts davon. Es war ein One-Night-Stand.


 


Erst als er sich polizeilich angemeldet hat, kam dann das Schreiben, dass er seid 4 Jahren Vater ist.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, danke.

Man hätte ihn also auch schon vorher erreicht.

Er ist selbst Schuld, dass es so spät kam, da er nicht gemeldet war.

Insoweit kann er erstmal nichts dagegen machen und haftet dem Grunde nach auf den Unterhaltsvorschuss.

Er soll den Betrag aber prüfen lassen, da mir dieser doch sehr hoch scheint.

Weiterhin kann er eine Stundung beantragen und die Forderung auch in Raten von 10 Euro abzahlen, wenn er kein (nennenswertes) Einkommen hat.

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