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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26374
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Was passiert, wenn man seinen Führerschein am 8.2 abgegeben

Kundenfrage

Was passiert, wenn man seinen Führerschein am 8.2 abgegeben hat, aber in der festen Annahme war, man dürfe bis zu 10.2. noch fahren? Das ist mir dummerweise passiert, ich davon überzeugt bis zum 10.02 fahren zu dürfen und bin geblitzt worden (am 09.02)....
Vielen Dank
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wieso waren Sie der Ansicht noch bis 10.02 fahren zu dürfen?

Wurde Ihnen eine Abgabefrist bis 10.02. gesetzt?





Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Ja, ich hatte eine Frist bis zum 10.02 und bin davon ausgegangen bis dahin fahren zu dürfen. Ich hätte nie etwas riskiert. Ich wußte nicht, dass die Fahrerlaubnis entzogen wird, sowie der FS dort eintrifft.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung.

Grundsätzlich wird Ihnen ein Verstoß gegen § 21 Abs. 1 Nr. 1 StVG vorgeworfen werden.

Die Verbotsfrist, beginnt erst ab dem Zeitpunkt, der Rechtskraft des Urteils und mit dem Eintreffen des Führerscheins bei der Strafvollstreckungsbehörde (Gericht / Staatsanwaltschaft)


können und sollten Sie sich damit verteidigen, dass Sie nicht vorsätzlich gehandelt hatten.

Vorsatz setzt ja voraus, dass Sie mit Wissen und Wollen gehandelt hatten, also Sie gewusst haben, dass Sie nicht berechtigt waren ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen.

Mit der gesetzten Frist 10.02. und Ihrer Überzeugung bis dahin noch fahren zu dürfen können Sie dies dann gut begründen.

Ein vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis wird also nicht in Betracht kommen.

Es bleibt daher (leider) nur noch eine fahrlässige Begehung dieses Delikts übrig.

Sie werden hier mit einer Geldstrafe von etwa 20 Tagessätzen rechnen müssen. Bei einem fahrlässigem Verstoß müssen Sie mit keinem weitern Fahrverbot rechnen.






Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

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