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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, 2008 über führte ich als aktiver

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
2008 über führte ich als aktiver Soldat der Bundeswehr mit einigen Kameraden verschiedene Fahrzeuge innerhalb Deutschlands. Dabei wurde ich als Beifahrer in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt bei dem ich Lebensgefährlich verletzt wurde. Nach mehreren Stunden sehr starker Schmerzen mit inneren Blutungen hervorgerufen durch einen Milzriss sowie mehreren Leberhämmatomen mit Flüssigkeit in der Lunge wurde ich mit mir angekündigten ungewissen OP Ausgangs in einem anderen Bundesland umgeben von fremden Personen Notoperiert, nicht wissend ob ich wieder aufwache. Nach 1 Wöchigem intensiv Station saufen TH altes wurde ich dann in ein Bundeswehrkrankenhaus über führt, wo ich eine Weitere Woche in stationärer Behandlung und unter Beobachtung blieb. Als ich soweit genesen war das ich das Krankenhaus verlassen konnte wurde ich noch am selben Tag, der auch mein offizielles Dienstzeit Ende aufgrund der kasernenschliessung war als nicht verwendungsfähig, also krank, ausgeschieden. Einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte ich nicht da ich noch vom letzten Beschäftigungsverhältnis krank geschrieben war. 6 Monate war ich dann ohne Job, ohne Geld. Da Genesung so lange dauerte. Jetzt steht der Fall als Wehrdienstbeschädigung kurz vor dem Schluss. Bleibende Schäden trage ich bis auf einige Narben keine zurück. Habe ich hier Anspruch auf Entschädigung, Schmerzensgeld, Verdienstausfall o.ä.? Wenn ja, in welcher Höhe könnte er sich etwa bewegen? Ist es zudem ratsam Juristischen beistand zu nehmen?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe im Vorraus
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

etwaige zivilrechtliche Ansprüche wie von Ihnen genannt, gegen Ihren Arbeitgeber oder den Unfallverursacher dürften mittlerweile leider verjährt sein, soweit nicht ohnehin ausgeschlossen aufgrund der Besonderheiten des Dienstverhältnisses.

Für eine Versorgung auf Basis der Wehrdienstbeschädigung kommt es darauf an, ob bei der Begutachtung ein dauerhafter Grad der Schädigung festgestellt wird. Ab einem Grad von 30 (von 100) gibt es eine Rente. In diesem Rahmen kann sich auch etwaiger Verdienstausfall auswirken.

Fraglich ist, ob für den verstrichenen Zeitraumbis zur Genesung eine rückwirkende Rente in Betracht kommt. Wenn Sie wirklich nach 6 Monaten wieder genesen waren, ist dies allerdings problematisch, da es einen GDS nur für längerfristige Beschädigungen gibt.

Zur Klärung dieser Frage sollten Sie besser mit allen Unterlagen einen im Sozialrecht tätigen Kollegen vor Ort aufsuchen.

Rechtsgrundlagen:

http://www.gesetze-im-internet.de/svg/BJNR007850957.html#BJNR007850957BJNG007706310

§ 80

http://www.gesetze-im-internet.de/bvg/BJNR104530960.html#BJNR104530960BJNG000500315

§ 30


Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung.


Mit freundlichen Grüßen

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