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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2900
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

guten tag ich heisse udo mende,ich hatte am 15.4.2012 einen

Kundenfrage

guten tag
ich heisse udo mende,ich hatte am 15.4.2012 einen wegeunfall. ich war mit dem fahrrad auf demweg von zu hause zu meiner arbeitsstelle unterwegs. ich fuhr 21.15 ab,und hatte gerade den ort verlassen,als mein rucksack vom gepäckträger rutschte und sich in der pedale verfing.ich bremste sofort da ich ja nicht mehr treten konnte.es war wahrscheinlich zu stark. das rad blockierte und ich überschlug mich und stürzte mit der schulter und kopf auf die strasse auf.ich hatte höllische schmerzen,versuchte mein telefon zu erreichen und rief zu hause an.meine partnerin kam sofort mit ihren sohn. sie brachten mich in die notaufnahme des krankenhauses von weißenfels/saale.dort bekam ich mit einem tropf ein schmerzstillendes mittel verabreicht. man stellte fest, das ich mir eine starke prellung zugezogen hatte.nach einiger zeit konnte ich dann die notaufnahme verlassen,mit dem hinweis zum nächsten termin in die sprechstunde zu kommen.ich gab den selben abend noch meinem arbeitgeber bescheid damit er wusste das ich nicht auf tour gehen kann, der über mein nichterscheinen nicht erfreut war und mich heftig anmaulte und ich halt die konsequenzen tragen werde.(dazu später noch einmal mehr)
zum angegebenen termin erschien ich dann einige tage später beim arzt.man machte ein mrt u teilte mir mit das nichts gravierendes geschehen sei, es sei nur eine starke prellung.man fragte mich nach der berufsgenossenschaft meiner firma.ich wusste es nicht,mit dem hinweis mich zu erkundigen um es dann nachzureichen.ich rief dann von zu hause aus in meiner firma an und fragte halt nach der adresse der zuständigen berufsgenossenschaft.man gab mir die adresse die ich dann umgehend meinem arzt zukommen lies.dort sagte man mir das die unterlagen schon auf dem weg seien.ichn kenne es von anderen kollegen,die einen arbeits- oder wegeunfall hatten,das sich die bg immer sofort meldete.das war bei mir leider nicht der fall.ich fragte also beim arzt nach, wo man meine unterlagen hin schickte.sie waren leider nicht bei der zuständigen bg angekommen.man hatte sie zur vorher gehenden bg gesendet,die vorher für den ehemaligen arbeitgeber zuständig war.jedenfalls keine ahnung wo meine unterlagen umherschwirrten.jedenfalls nicht bei der bg in wuppertal.ich stellte nachforschungen an und bekam herraus, das meine unterlagen bei einer bg in münchen waren.ich rief dort an.man sagte ir das diese halt zurück nach wei?enfels gesendet wurden.ein anruf beim arzt bestätigte dies mit dem hinweis,das sie zur firma wemhoff nach wien gesendet wurden. aber meine firma(wemhoff) befand sich nicht in wien sondern in rheda wiedenbrück.jedenfalls schwirrten meine unterlagen umher niemand wusste genau wer zuständig ist, oder wollte es nicht wissen.dann stellte sich nach wochen heraus, das die unterlagen dann doch endlich bei der zuständigen bg eingegangen waren.hätte ich mich bei denen nicht gemeldet,hätte ich von der bg nie ein wörtchen gehört. jedenfalls teilte man mir mit,das mein wege unfall kein arbeits-oder wegeunfall sei.laut bericht des behandelnden arztes sollen es alterserscheinungen sein die halt zu diesem unfall und ergebnis des sturzes geführt haben.ich hatte noch während der krankschreibung festgestellt,das mir auf der linken schulter neuerdings ständig ein knochen hochsteht.bei einer sprechstunde teilte ich es dem arzt mit,der dann ein mrt machte und dann darauf hinwies das es eine attrose ist.unverständlich für mich.ich hatte nie probleme.jedenfalls wurden die probleme immer grösser.es sind nicht direkt schmerzen,aber etwas was es vorher nicht gab,machten alles so ungemütlich in meiner schulter.im mai 2013 bekam ich eine schwere sepsis im rechten bein.ich hatte viel liegen müssen.ich sprach halt den chefarzt daauf an,der mir sagte,lassen sie erstmal das bein ausheilen und dann sehen wir mal.
ja und ich kann nun leider nicht mehr so recht sehen.dieses unbehagen geht seit einigen monaten nun nicht mehr so.es sind mitlerweile schmerzen die andauern.nach den ersten röntgenaufnahme 2012 war ein abriss einer sehne in der linken schulter zu sehen.man ist kein profi und man glaubt dann was der arzt dir erzählt.doch seit der sepsis habe ich es dem weiterbehandelnden arzt vorgetragen,der beide schultern röntgen lies.mir dann an hand der aufnahmen zeigte,das es wirklich ein abriss von knorpelmasse und sehne in der linken schulter ist.links sind normale abstände zwischen knochen und rechts schon ein abstand von etwa 14mm.die schulter hängt.ich kann sie nicht mehr belasten,nicht heben drücken oder drauf liegen.es entstehen jetzt lästige schmerzen.bei einer nachuntersuchung nahm der jetzt behandelnde arzt,dies wieder als wege-oder arbeitsunfall auf.die bg lehnt alles ab weil halt der arzt etwas in seinem bericht schrieb,das alles nicht auf den unfall zurückzuf.ist.jetzt bin ich dabei alles aufzuarbeiten.ich wollte meinen unfallb von der firma haben,der so wie sie in der firma sagten gar nicht angefertigt wurde und sogar von der [email protected] XXXXXXXXXXX udo mende
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Situation werden Sie, um Leistungen von der BG zu erhalten, vermutlich vor dem Sozialgericht klagen müssen und eine weitere Begutachtung (mit ungewissem Ausgang) eines gerichtliche bestellten Sachverständigen über sich ergehen lassen müssen. Vorherige Verschleißerscheinungen bieten leider immer wieder ein Einfallstor dafür, dass die BG nicht für Kosten aufkommt. Der Wegeunfall muss wesentliche Ursache für Ihr jetziges Leiden sein. Ein schon vor dem Unfall vorhandener Schaden, der während einer versicherten Tätigkeit nur akut wird, kann nicht von der Berufsgenossenschaft entschädigt werden. Das erfordert letztlich eine Bewertung mit erheblichen Unsicherheitsfaktoren. Insofern macht es auch Sinn, dies gerichtlich hinterfragen zu lassen.

Klage und Gutachten kosten Sie nichts. Bei verlorener Klage müssten Sie für die Kosten für Ihren eigenen Anwalt aufkommen.

Sie sollten einen im Sozialrecht tätigen Kollegen vor Ort aufsuchen. Klären Sie die Kostenfrage schon im Erstgespräch.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung.


Mit freundlichen Grüßen

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