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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3136
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Seid über 15 Jahren haben wir einen Steinmetzbetrieb im Pietätsbereich

Kundenfrage

Seid über 15 Jahren haben wir einen Steinmetzbetrieb im Pietätsbereich in einer dörflichen Gegend. Nun hat ein Autohändler das Nachbargrundstück gekauft, und lagert direkt vor unserem Grundstück am Zaun alte Steine, abgerissene Betonteile mit Eisen usw.
Ist dies ohne weiteres erlaubt, oder eine Zumutung wo wir dagegen vorgehen können ?
Ich wäre Ihnen für einen Rat sehr dankbar.
Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Kunden von diesen Schuttbergen abgeschreckt werden, und es eine Geschäftsschädigung nach sich zieht.
Stein & Design
Horst Kvapil
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zunchst sollten Sie mit dem Nachbarn über den Sachverhalt sprechen und eine einvernehmliche Lösung versuchen. Gelingt dies nicht, kann man an Folgendes denken:

Sie betreiben ein Gewerbe und könnten durch die Ablagerungen beeinträchtigt sein. Diese Beeinträchtigung müsen Sie im Zweigfel nachweisen, zB, durch Kundenbeschwerden, Auftragsrückgang oder andere Einwirkungen, die vom Nachbargrundstück ausgehen. Dies kann auch der Fall sein, wenn die Ablagerungen im Rahmen der Art und Weise Ihres Unternehmens auf Ihr Unternehmen Einfluss hat (Pietät), was aber schwierig sein wird, nachzuweisen.

Dann besteht u.U. ein Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch, da ein Eingriff in den von Ihnen geführten und eingerichteten Gewerbebetrieb besteht.

Das allgemeine Ablagern von Teilen oder Steinen ist sicherlich nicht unbedingt verboten, wobei es auch auf die konkreten örtlichen Gegebenheiten ankommt. Hier kann der Grat zwischen Rechtsverletzung und noch angemessner Verwertung schmal sein, aber es ist auch das Nutzungsrecht des Nachbarn zu berücksichtigen.

Daher ist oft das Gespräch die schnellste und günstigste Variante, wenn ein solches nicht möglich ist, gilt o.g.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich antworten?

Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.

Über Ihre positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

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