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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26374
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Guten Morgen,ich habe eine kündigung bekommen nach fast 11

Kundenfrage

Guten Morgen, ich habe eine kündigung bekommen nach fast 11 Jahren Betriebszugehörigkeit als Bäcker und als abfindung steht ein ofener firmen Credid von 1500 euro in der kündigung, noch habe ich diese nicht unterschrieben kann ich nach meiner unterschrift die abfindung die mir zu steht noch per Gericht einklagen? Gruß Christoph

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja, freilich!

Die Kündigung müssen Sie gar nicht unterschreiben!

Die Kündigung ist eine Empfangsbedürftige Willenserklärung. Das bedeutet, sie wird allein mit dem Zugang wirksam. Einer gesonderten Unterschrift bedarf es dabei nicht.

Selbst wenn Sie den Erhalt der Kündigung durch Ihre Unterschrift bestätigen, so verzichten Sie damit nicht auf Ihre Abfindung.

Die vom Arbeitgeber angebotenen 1500 EUR Krediterlass stehen dabei in keinerlei Verhältnis zu Ihrer Betriebszugehörigkeit.

Als Faustformel gilt, dass Sie pro Beschäftigungsjahr ein halbes Bruttomonatseinkommen als Abfindung erhalten.

Bei 11 Beschäftigungsjahren bekommen Sie also 5 1/2 Bruttomonatsgehälter.

Sie sollten sich daher durchaus an das Arbeitsgericht wenden und dort klagen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja, freilich!

Die Kündigung müssen Sie gar nicht unterschreiben!

Die Kündigung ist eine Empfangsbedürftige Willenserklärung. Das bedeutet, sie wird allein mit dem Zugang wirksam. Einer gesonderten Unterschrift bedarf es dabei nicht.

Selbst wenn Sie den Erhalt der Kündigung durch Ihre Unterschrift bestätigen, so verzichten Sie damit nicht auf Ihre Abfindung.

Die vom Arbeitgeber angebotenen 1500 EUR Krediterlass stehen dabei in keinerlei Verhältnis zu Ihrer Betriebszugehörigkeit.

Als Faustformel gilt, dass Sie pro Beschäftigungsjahr ein halbes Bruttomonatseinkommen als Abfindung erhalten.

Bei 11 Beschäftigungsjahren bekommen Sie also 5 1/2 Bruttomonatsgehälter.

Sie sollten sich daher durchaus an das Arbeitsgericht wenden und dort klagen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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