So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26197
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Morgen! Meine Frau musste ich am Samstag in eine Psychatrie

Kundenfrage

Guten Morgen!
Meine Frau musste ich am Samstag in eine Psychatrie bringen da sie durch schlafentzug stark verwirrt war,ursache war durch verdschiedene ereignisse in den letzten jahren wo sie in sich reingefressen hat.Die Therapie wurde durch ein Richterlichen beschluss auf max. 4 Wochen gelegt,die Pädagogen meinten aber das sie sehr wahrscheinlich schon nach 2 woch entlassen werden kann.In den letzten zwei tagen ging es ihr schon viel besser.
Meine Frage wäre jetzt welche rechte man als angehöriger hat,insbesonders das recht ihr Kind zu sehen in den besuchszeiten.Meine Frau hat auch die Schweigepflicht für mich und meine Schwieghereltern aufgehoben.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Allein die Tatsache, dass sich Ihre Frau auf richterlichen Beschluss hin in der Therapie befindet, hat nicht generell zur Folge, dass die elterliche Sorge oder das Recht zum Umgang mit ihrem Kind eingeschränkt ist.

Ausschlaggebend für die Frage inwieweit Ihre Frau in ihren Rechten eingeschränkt ist ist der Inhalt des richterlichen Beschlusses.

Soweit darin Rechte auf das Krankenhaus oder den behandelnden Arzt übertragen wurden, kann es natürlich zu Einschränkungen kommen.

Das bedeutet, wenn die Ärztin durch das Gericht das Recht übertragen wurde den Aufenthaltsort und die Behandlung Ihrer Frau zu bestimmen, so kann die Ärztin, soweit medizinisch angezeigt, den Kontakt Ihrer Frau zu den Angehörigen einschränken (Besuch Ehemann / Kinder).

Wenn also der Ärztin seitens des Gerichts die Entscheidungsbefugnis übertragen wurde, so müssen die Rechte der Angehörigen, vor allem des Kindes für die 4 Wochen zurückstehen.

Allerdings darf die Ärztin nicht willkürlich entscheiden, sondern muss eine mögliche Einschränkung des Besuchskontaktes medizinisch Ihnen gegenüber (Schweigepflichtentbindung liegt ja vor) begründetn.

Sie und Ihr Kind haben also nur dann das Recht Ihre Frau zu besuchen, wenn die Ärztin dagegen keine medizinischen Bedenken hat.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz