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Skauffels
Skauffels, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1
Erfahrung:  Erfolgreiche Teilnahme am Fachanwaltslehrgang für Familienrecht
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Skauffels ist jetzt online.

habe steuerschulden Das Finanzamt hat mir heute schriftlich

Kundenfrage

habe steuerschulden

Das Finanzamt hat mir heute schriftlich mitgeteilt das man eine Stundung/Ratenzahlung nicht entsprechen kann, was kann ich nun noch tun.

Gelder habe ich keine mehr und verdiene nur 8oo netto da nur eine 50% Stelle
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Ich benötige immer noch Hilfe.
Experte:  Skauffels hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich unter Berücksichtigung der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die Ablehnung des Stundungsantrages bzw. Ratenzahlungsantrages muss schriftlich erfolgen und eine Rechtsbehelfsbelehrung beinhalten, die erklärt wie dem Bescheid widersprochen werden kann.


Die in der Ablehnung durch die Finanzbehörde angegebenen Gründe müssen mit Hilfe der Abgabenordnung und der aktuellen Rechtsprechung der Finanzgerichte geprüft werden.


Hat sich die Finanzbehörde nicht an Vorschriften gehalten, darunter zählt auch eine gewisse vorgeschriebene Nachsicht, kann der Wirderspruch erfolgen. Er sollte, wie der Stundungsantrag begründet sein und einen Rückzahlungsplan enthalten.


Wurde dem Widerspruch gegen die Ablehnung des Stundungsantrages ebenfalls nicht entsprochen, bleibt nur noch der Weg über das Finanzgericht.


Kommunikation mit der Finanzbehörde hilft, weil Vollstreckungen ebenfalls Ermessensentscheidungen sind. Wer mit der zuständigen Abteilung des Finanzamtes spricht und sein Anliegen sachlich nachvollziehbar begründet, kann zumindest einen Aufschub der drohenden Zwangsvollstreckung erwirken.

 

Sie sollten daher - unter Zugrundelegung der Gründe, die eine unbillige Härte für Sie bedeuten - Widerspruch gegen die Ablehnung der Ratenzahlung / Stundung einlegen.

 

Bitte beachten Sie, dass die obige Antwort eine erste Einschätzung der Rechtslage darstellt. Durch das Hinzufügen bzw. Weglassen von Informationen kann sich eine andere Beurteilung der Rechtslage ergeben.

 

Sollten Sie Rückfragen haben, stehe ich für deren Beantwortung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Simone Kauffels

Rechtsanwältin