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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16945
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe bei amazon etwas verkauft. Leider hat

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe bei amazon etwas verkauft. Leider hat der Käufer trotz Zusendung der Ware nicht bezahlt (mittlerweile habe ich die Ware wieder, da der Käufer diese zurücksenden hat lassen, worüber er mich aber nie informiert hat).

Daraufhin habe ich ihm etliche Mails geschrieben, dass er doch bitte den Kaufpreis bezahlen soll. Und zu guter Letzt damit gedroht eine Strafanzeige wegen Betrug zu stellen, was ich aber nie gemacht habe, da ich ja die Ware wieder erhalten habe.

Nun erhalte ich vom Anwalt des Kunden eine Rechnung über 250€ wegen Schadensersatz. Sollte ich dieser Folge leisten?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Wie wird das denn begründet?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Das originale Anwaltschreiben liegt leider gar nicht mehr vor, da ich dieses damals für lachhaft hielt und direkt entsorgt habe.



Nun im Mahnschreiben vom Amtsgericht ist die Rede von "Schadensersatz aus Unfall/Vorfall".

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nun gab es einen gerichtlichen Mahnbescheid?

Wann kam der denn?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Dieser kam vor wenigen Tagen an, es ist demnach noch genug Zeit für einen Widerspruch. Nur stellt sich für mich die Frage, ob es Sinn hat diesem zu widersprechen, da ich keinen Rechtsschutz habe.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja, es macht natürlich Sinn, wenn Sie diesem Mahnbescheid widersprechen.

Sie müssen dies nur ankreuzen und das Formular dann unterschreiben und wegschicken.

Die Gegenseite müsste dann Klage erheben, wenn sie den Anspruch weiter verfolgen will.

Im Rahmen der Klage muss dann aber auch der behauptete Schadensersatzanspruch bewiesen werden.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Können Sie mir denn sagen, ob für Sie ein Schadensersatzanspruch vorliegt? Es geht ja alleinig darum, dass ich behauptet habe, es handelt sich um Betrug.

Denn wenn dieser vorliegt, würde dies ja nur weitere Kosten für mich bedeuten?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Der Käufer kann behaupten, die Ware nie erhalten zu haben und macht dann den Vertrauensschaden geltend, den er erlitten hat weil Sie ihm die gekaufte Ware nicht geschickt haben.

Ich denke, dass es darauf hinausläuft.

Aber Sie können ja beweisen, dass die Ware zurückgeschickt wurde.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sprich wegen Verleumdung kann nicht vorgegangen werden? Da diese ja auch zudem nie öffentlich geäußert wurde.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wegen Verleumdung - inwiefern?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Weil ich doch dem Käufer damit gedroht habe Anzeige wegen Betrug zu erstatten, wenn er nicht bezahlt. Soweit ich mich erinnern kann, wurde mir genau dies im Anwaltsschreiben vorgeworfen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Das ist Ihr gutes Recht und erfüllt keinen Straftatbestand.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Demnach hat der Kläger keinerlei Anspruch auf Schadensersatz?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nein, hat er nicht.

Ich vermag nicht zu erkennen, wo er das herleiten will.

Insoweit wird sicher auch keine Klage kommen.

Legen Sie aber unbedingt den Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein.

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