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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Hallo wie geht man gegen ein Sachverständigengutachten vor

Kundenfrage

Hallo
wie geht man gegen ein Sachverständigengutachten vor (habe über eine Zwangsversteigerung eine Eigentumswohnung ersteigert)

Danke!!!
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

bitte teilen Sie kurz mit, was genau Sie erreichen wollen. Davon hängt die zu empfehlende Taktik ab.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

es gab 2 Sachen, die der Gutachter nicht erwähnt hat:


1.investitionsrückstau in höhe von 1,4 millionen €


2.kein hinweis auf asbestgefahr, obwohl er flexplatten gesehen hat. Baujahr der immobilie 1971.


 


ich möchte errreichen schadenersatz


 


Danke!!!

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie können einerseits einen Schadensersatzanspruch aus § 823 Absatz 2 iVm § 263 StGB gegen den Sachverständigen geltend machen. Dafür müssen Sie aber nachweisen, dass der Sachverständige von den Mängeln wußte, die Hinweise aber bewußt nicht gegeben hat, um die Bietenden zu täuschen. Diese Beweisführung kann schwierig werden.

Eine andere Möglichkeit wäre, Schadensersatz gegen den Staat aus Amtshaftung gemäß § 839 BGB bzw. § 839a BGB in Verbindung mit Art 34 Grundgesetz geltend zu machen. Der Anspruch richtet sich gegen das Bundesland des Versteigerungsgerichtes (=das Gericht, das die Versteigerung durchführte). Dafür müssen Sie aber nachweisen, dass die involvierten Personen (Sachverständiger, Rechtspfleger) wußten oder hätten wissen müssen, dass die von Ihnen genannten Mängel vorliegen oder vorliegen könnten.

Ich empfehle daher, die Entstehung des Gutachtens sowie die Informationen, auf die der Sachverständige bei Erstellung zugreifen konnte, genau zu prüfen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine positive Bewertung der Antwort, damit meine Vergütung ausgezahlt werden kann.

Vielen Dank im Voraus,
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt