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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16450
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Folgender Fall: Der Beklagte verliert einen Rechtsstreit teilweise.

Kundenfrage

Folgender Fall: Der Beklagte verliert einen Rechtsstreit teilweise. Zur Abwehr der Zwangsvollstreckung und Berufung muß er eine hohe Sicherheitsleistung stellen.

Diese wird bar hinterlegt und erforderte die Auflösung eines Wertpapterdepots.

Die Berufungsverhandlung gewinnt der Beklagte in vollem Umfang und der ehemalige Kläger ist schadensersatzpflichtig.

Was ist mit der Sicherheitsleistung? Der Wertzuwachs des Depots betrug aufgrund mehrfacher Anträge auf Fristnachlass des Unterlegenen ca. 3000 €. Sind die einforderbar?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Nein.

Eine Schadensersatzpflicht kann nur aus einer Pflichtverletzung resultieren.

Die Führung einer Berufungsverhandlung und die Stellung entsprechender Anträge ist aber das prozessuale Recht des Kläger und keine Pflichtverletzung oder unerlaubte Handlung.


Der Ersatz des Zinsverlustes gehört nicht zu den ersatzfähigen Schäden
















Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ärgerlich, daß Ihre Kollegen sich mit dem Thema scheinbar weniger gut auskennen, denn eine Verpfändung hätte das Spiel ja umgangen.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Rstsuchender,


ja, das ist in der Tat ärgerlich, da stimme ich Ihnen zu.

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