So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22887
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Wann kann ein Mahnverfahren eingeleitet werden?

Kundenfrage

Wann kann ein Mahnverfahren eingeleitet werden?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: War denn für die Teilzahlung (Ratenzahlung) der noch offenen Summe über 2.060 Euro ein ganz bestimmtes Kalenderdatum vertraglich festgelegt und vereinbart?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nein, es wurde nichts vereinbart, hatte immer auf die Gutschrift gewartet.


Habe dann trotzdem weter die Rate von 400,-€ gezahlt ,um schneller fertig zu werden . Konnte dann erst wieder Zahlen am 14.01.14. die Gutschrift kam,wie ich schon aufgeführt,und dadrunter stand wenn ich die Restliche Summe nicht bis 15.01.14 Zahle, geht es zu Mahnverfahren.


Bat um weitere Ratenzahlung in beiderseitigem Interesse um zu einer Einigung zu gelangen. Darauf habe ich keine Antwort bekommen.


Was soll ich nun tun?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Grundsätzlich gilt, dass Verzug erst eintritt, wenn ein Schuldner nach dem Eintritt der Fälligkeit nicht zahlt (§ 286 BGB):

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html

Erst dann können auch Mahngebühren oder Kosten für einen gerichtlichen Mahnbescheid vonn dem Schuldner ersetzt verlangt werden.

Etwas anderes gilt aber - und daher meine Nachfrage - wenn der Zahlungstermin vertraglich vorher schon ausdrücklich festgelegt war: Ein fruchtlos verstrichener Zahlungstermin führt dann zum Verzug des Schuldners, wenn der Zahlungstermin schon vorher vereinbart worden ist.


Das ist hier aber gerade nicht der Fall: Ein Mahnverfahren wird gegen Sie nicht eingeleitet werden können, denn Sie haben mit der Gegenseite eine rechtswirksame Ratenzahlungsvereinbarung getroiffen. An diese Ratenzahlungsvereinbarung haben Sie sich auch ordnungsgemäß gehalten (letzte Zahlung am 14.01.).

Daher war und ist die Gegenseite auch nicht berechtigt, die komplette Restforderung fällig zu stellen und Ihnen mit einem Mahnverfahren zu drohen.

Solange Sie - wie bisher - die Ratenzahlungsvereinbarung stets bedienen und die Raten zaheln, ist die Gegenseite vielmehr an die Vereinbarung rechtlich gebunden und kann nicht die Restforderung komplett fällig stellen.

Weisen Sie daher die Gegenseite nochmals auf die bestehende Vereinbarung ausdrücklich hin, und teilen Sie mit, dass solange keine Fälligstellung der gesamten Forderung (im Mahnverfahren) erfolgen darf, wie Sie die vereinbarten Raten auch regelmäßig und absprachegemäß tilgen.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt