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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26428
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo ,wir haben einen Kunden eine PV Anlage

Kundenfrage

Hallo , wir haben einen Kunden eine PV Anlage geliefert. Nach ca. 3 Monaten hat er noch 2 Module extra bestellt. Diese wollte er aber nicht bezahlen. Wir haben das Geld eintreiben lassen . Jetzt hat er einen Anwalt beauftragt das Geld zurückzufordern , mit der dubiosen Ausrede wir haben die Module am Dach versetzt angebracht das noch 2 Module Platz gehabt haben usw. Bei der Montage war seine Frau anwesend und die Anordnung d.Module so in Auftrag gegeben. Hat der Kunde eine Chance. ? In unseren AGBs ist in allen Geschäftlichen angelegenheiten Landshut als Gerichtsstand angegeben .Können die die Klausel umgehen. M.F.G ***

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Handelt es sich um eine Privatkunden?
Hat der Kunde den bei de Auftragsvergabe angegeben, dass er die Anlage noch um 2 Module erweitern möchte?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

Der Kunde ist Privatkunde

Ja der Kunde ist mehrmals zu mir in die Fa. gekommen ,

und hat im beisein meiner Frau mehrmals 2 Module gefordert.

Ich habe ihm erklärt, daß diese in etwa den gleichen Einzelpreis

wie die letzten Module haben. Er hat das azeptiert und wiederum

gefordert die Module zu liefern.

M.F.G

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
bei Privatkunden ist eine Gerichtsstandsvereinbarung unwirksam.
Das bedeutet, wenn Sie der Kunde verklagt, dann gilt der allgemeine Gerichtsstand, also der Wohnsitz / Geschäftssitz des Beklagten, also Ihr Geschäftssitz.
Der Kunde hat dann eine Chance wenn die Module mangelhaft sind oder aber Sie Ihr Werk mangelhaft ausgeführt haben.
In beiden Fällen hat der Kunde aber nicht das Recht sofort das Geld zurückverlangen, sondern er muss zunächst die Nachbesserung von Ihnen fordern.
Die Module sind wohl nicht mangelhaft, so dass hier Ansprüche offenbar ausscheiden.
Streitpunkt ist Ihre Montageleistung.
Ein Mangel mit einer Pflicht nachzubessern ist lediglich dann anzunehmen, wenn Sie bei Auftragsvergabe oder bei Ausführung Ihres Auftrags vom Kunden darauf hingewiesen wurden, die Module möglichst platzsparend zu montieren, weil er die Absicht hätte noch weitere Module zu montieren.
Wenn aber die Frau Sie angewiesen hat die Module so zu montieren wie Sie sie montiert haben d***** *****egt kein Mangel vor, so dass auch keine Gewährleistungsrechte greifen.
In diesem Falle hat der Kunde wenig Chancen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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