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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27008
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe vor ein paar Jahren aus verzweiflung durch

Kundenfrage

Hallo,

ich habe vor ein paar Jahren aus verzweiflung durch meine berufliche Situation bei unsere Hausbank einen Kredit aufgenommen und die Unterschrift meines Mannes gefälscht.
mein mann hat sich jahrelang um nichts gekümmert. Nun ist es aber rausgekommen.
Er macht mir keinen direkten Vorwurf, ist aber der Meinung doch mit der Bank zu sprechen ,das die einen Fehler gemacht haben , weil sie ihn als Kontoinhaber ( ich habe nur eine Vollmacht für die anderen Konten ) ja gar nicht gesehen haben, d.h. er war ja nicht vorstellig.
Die Anträge wurden zugeschickt und ich unterschrieben das Geld wurde ausgezahlt.
Er erhofft sich dadurch einen günstigeren Zinssatz bzw. sogar einen Teil seines Geldes zurück zu bekommen.
Ich habe widerrum Angst bezüglich der Konsequenzen gegen mich, logischerweise.
Mein Mann meint er hätte die Karten in der Hand. Ich sehe das anders und denke das die bank am längeren Hebel sitzt.
Was ist richtig ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Darf ich Sie höflich fragen:

Wann genau haben Sie den Vertrag unterzeichnet?






Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,


 


es handelt sich um 2 Verträge, einmal ca. 2004 und dann 2013.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Warum ich frage hat folgenden Hintergrund:

Durch die Unterschriftenfälschung haben Sie sich gegenüber der Bank Strafbar gemacht wegen Betrugs und Urkundenfälschung. Beide Taten sind nach 5 Jahren verjährt.

Das bedeutet, für den Vertrag 2013 droht Ihnen leider noch eine strafrechtliche Verfolgung.

Die Bank kann von Ihnen, da Sie die Unterschrift gefälscht haben, den vollen Geldbetrag sofort nach § 823 I BGB zurückverlangen. Die Bank kann neben dem Geldbetrag auch Schadensersatz verlangen. Zum Schadensersatz zählen auch Zinsen die die Bank in Ihrem Falle hätte erzielen können.

Ich muss Ihnen daher recht geben:

Ihnen gegenüber sitzt die Bank am längeren Hebel.

Die Bank kann bezüglich des zweiten Vertrages Strafanzeige gegen Sie erstatten und zudem noch Schadensersatz geltend machen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,


 


danke für die Antwort. Das war auch meine Meinung.


Mein Mann ist der Meinung er kann Ansprüche geltend machen, da die Bank nur mit mir gesprochen hat und er nicht dabei war und auch nie vorgeladen war-.


Er hat irgendwo gelesen, das das auch nicht zulässig gewesen wäre das die Bank ihn ja gar nicht gesehen hat. Und er meint er kann den Schadensanspruch geltend machen . Ich sehe das anders zumindestens kann die Bank auf jeden Fall eine Anzeige erstatten und ich glaube durch diesen Ärger und weiterer Kosten und strafrechtlicher Verfolgung ziehen wir den kürzeren oder ?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Ihr Mann nichts unterschrieben hat, kann die Bank gegen Ihren Mann keine Ansprüche geltend machen.

Ihr Mann hat sogar Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Raten.

Allerdings kann sich die Bank dann den gesamten Kreditbetrag und den entstandenen Schaden von Ihnen holen.

Bei einer strafrechtlichen Verfolgung dürfen Sie mit einer Geldstrafe von mindestens 2-3 Monatsgehältern rechnen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

D.h. man macht besser nichts, da die Unkosten und der ärger alles überschreiten würden , was man letztendlich rausbekommt ?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich würde in keinem Falle dazu raten!



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen!




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt