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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3087
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
30639152
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

ich möchte

Kundenfrage

ich möchte seit oktober 2012 meinen telefonanbieter wechsen alice(jetzt O2 hansenet) zu telekom habe seitdem auch die kostenpflichtige hardware zu hause die erste kündigungsbestätigung vom alten anbieter zum 01..1.2013 liegt vor seitdem 8 weitere kündigungsbestätigungen letzte zum 13.01.2014. Ich bezahle seitdem geduldig wie ich meine bei beiden Anbietern obwohl ich die gebuchten Leistungen der Telekom nicht nutzen kann. Telekom Begründung nach unzähligen Anrufen: " Wir haben die Kündigungsbestätigung ihres alten anbieters voliegen er muß abschalten tut es abaer nicht?" Begründung des alten Anbieters: "Wir wollen aber Telekom verschiebt ständig den Termin" Mit der Bundesnetzagentur habe ich auch schon Kontakt aufgenommen, können mir aber auch nicht helfen. WAS kann ich noch tun? XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

erlauben Sie mir eine Nachfrage:

Der alte Vertrag (O2) ist zum Januar 2013 gekündigt. Wann wurde der Vertrag geschlossen und wie lange war die Laufzeit?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

der alte vertrag besteht seit ca 2003 und war ohne Kündigungsfrist

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank für ihre weiteren Angaben.

Sie sollten hier möglicherweise anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, da die Vertragsparteien überhaupt nicht reagieren.

Grundlage für eine neuen Vertrag ist die Freigabe des Ports , an dem sich der Telefonanschluss befindet durch den alten Anbieter. Gibt er diesen Port nicht frei, so kann der neue Anbieter hier seine Leistungen nicht erbringen.

Da Sie mitteilen, dass der alte Anbieter hier entsprechend keine Abschaltung, also möglicherweise die Portfreigabe vornimmt, können Sie grundsätzlich entsprechen Schadensersatzansprüche in Höhe der bisherigen Gebühren, die sie an die Telekom gezahlt haben, geltend machen. Dabei ist aber durchaus fraglich, ob Sie auch verpflichtet sind, entsprechende Gebühren an die Telekom zu zahlen, da die Telekom selbst keine Leistung vornimmt.

Ein durchaus nicht unproblematischer Fall.

Haben Sie durch die Nichtnutzung des Telefonanschlusses weitere Schäden erlitten, können Sie diese möglicherweise ebenfalls dem alten Anbieter in Rechnung stellen. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Pflichtverletzung durch den alten Anbieter, eben dass er den entsprechenden Port nicht frei schaltet.

Sie sollten sich mit der Telekom über die technischen Möglichkeiten in Verbindung setzen, möglicherweise auch Verlegung eines neuen Telefonanschlusses, wenn die Telefonleitung dringend notwendig ist. Ansonsten sollten Sie den alten Anbieter nochmals zu Portfreigabe auffordern und dies gegebenenfalls gerichtlich geltend machen.

Konnte ich Ihnen zunächst hilfreich antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.

Über ihre positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

eine neue leitung ist leider nicht möglich da die anzahl der ports bei uns begrenzt ist. wie kann ich den alten anbieter gerichtlich zur freischaltung bewegen.habe rechtsschutz erst seit 01.01.2014 geht das auch auf grund der letzten kündigungsbastätigun zum 13.01.2014 ?,oder geht das auch ohne anwalt.sind die schriftlichen kündigungsbestätigungen des alten anbieters dann nichts wert?

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die Rechtsschutz Versicherung dürfte hier wohl nicht greifen, da die Kündigung, die letztlich hier das ausschlaggebende Ereignis darstellt, vor Abschluss des Rechtsschutzvertrags lag.

Sie können die Angelegenheit aber durchaus auch selbst vor das Amtsgericht bringen, da hier kein Anwaltszwang besteht. Möglicherweise können Sie für den Rechtsanwalt auf Prozesskostenhilfe erhalten, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Verfahrenskosten zu bezahlen.

Allerdings ist die Sach-und Rechtslage hier möglicherweise auch nicht so sehr einfach.

Die Kündigungen des alten Anbieters bzw. die Bestätigung zeigen, dass der Vertrag einem bestimmten Zeitpunkt beendet ist. Zum Beendigungszeitpunkt muss sodann der Anbieter den entsprechenden Port auch wieder freischalten. Insofern geht es hier weniger um die Kündigungen, sondern um die Freischaltung des Ports, dies gehört entsprechend zu den Nebenpflichten des alten Anbieters.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

prozesskostenbeihilfe kommt nicht in frage ich sehe den ausgang (ohne ahnung von solchen sachen) allerdings günstig für mich was würden sie prognostizieren? wenn ich nicht tue geht das vieeleicht noch ein paar jahre? was für kosten (nur über``n daumen)können mir da entstehen wenn ich verliere? muß der alte anbieter seinen "nebenpflichten nicht nachkommen er hat ja schließlich nach der ersten güligen kündigung noch fast 300 euro von mir kassiert-was passiert wenn ich nich tmehr zahle? kann er mich tatsächlich negativ bei der schufa melden?

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

erlauben Sie mir noch eine weitere Frage, Sie schreiben, Sie bezahlen den alten Anbieter noch, ich denke, der Vertrag ist gekündigt?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

ab der ersten kündigungsbestätigung 1.1.13 wurde kein geld mehr abgebucht und ich habe geduld gehabt und mich nur mit der telekom unterhalten bisim august 2013 eine recnung des alten anbieters von ca.260 euro kam.begründung technische probleme bei der rechnungserstellung daraufhin ich richtig sauer das geld zurückgebucht darafhin androhung inkasso+schufa daraufhin einigung 40 euro rate

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Die Kosten dürften in etwa bei 300-500 Euro liegen, wenn Sie komplett verlieren, ausgehend von einem Gegenstandswert von etwa 900 Euro.

So wie Sie die Angelegenheit nun mehr darstellen, macht der alte Anbieter möglicherweise Zurückbehaltungsrechte am Port geltend, die aber aufgrund er Ratenzahlung nicht in Ordnung wären.

Insofern sollten Sie wie o.g. verfahren.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

abschließende frage ist ein schufaeintrag einfach so möglich wenn ich nicht zahle kann ich mir nicht leisten habe momenta absolut beste werte oder habe ich die möglichkeit dem wahrscheinlich auflaufenden inkassobüro die sache darzulegen was passiert wenn die mit einem beschluß kommen widerspruch? welche begründung?

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ja, allerdings darf dieser nur eingetragen werden, wenn er nicht bestritten wird oder rechtskräftig ist. Sie können das Inkassobüro bereits jetzt auf die Unterlassung hinweisen sowie ggf. Auskunft bei der Schufa und ggf. Löschung verlangen. Sofern die Summe gerichtlich geltend gemacht wird, müsste man prüfen, ob dies noch berechtigt ist, herizu fehlen mir aber die etnsprechenden Informationen in Ihrem Sachverhalt, wenn der Vertrag keine Kündigungsfrist enthielt, dürften eigentlich keine Forderungen mehr bestehen.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

ich unterhalte mich heute abend noch mit der telekom und verlange schriftliche bestätigung, daßsie siet über einem jahr nicht an den port kommen+kostenauflistung danach erfolgt die bewertung für sie erst mal danke

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße

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