So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an K. Severin.
K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 919
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Hallo, Wir haben einen Liefervertrag über die Lieferung

Kundenfrage

Hallo,

Wir haben einen Liefervertrag über die Lieferung einer PV Anlage mit einen Kunden geschlossen. Als Zahlungsbedingungen wurde vereinbart 120000,---EU
bei Lieferung der Modul e und 25500.--Sofortzahlung bei Lieferung der Wechselrichter.
Die ersten 120 000- EU hat der Kunde bezahlt . Bei der zweiten Rechnung hat nur 15000,--EU bezahlt. Sein Elektriker hat anderes Kabel von uns gefordert da er dieses leichter anschliesen kann und völlig ausreichend ist. Die Anlage bringt gute Stromerträge und läuft sehr gut.Der Kunde hat auch eine ordentliche Rechnung bekommen Wir haben durch eine Inkassobüro versucht den Rest
eintreiben zu lassen , dieser hat der Kunde Wiedersprochen. Begündung er hat keine
Schlußrechnung erhalten usw. Muß man bei Materiallieferung eine Schlußrechnung stellen.? Was sollen wir jetzt
tun.? Klagen ? und wenn ja ,wer kann uns ordentlich vor dem Landgericht Landshut
vertreten.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde, vielen Dank für ihre Anfrage bei JustAnswer.

 

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gern wie folgt:

 

Es gibt keine rechtliche Verpflichtung, eine Schlussrechnung zu stellen. Sie haben vielmehr Anspruch auf vollständige Begleichung aller Leistungen, die Sie erbracht haben, weil diese vertragsgemäß durch Sie erbracht wurden und fällig gewesen sind (ich verweise insoweit auf meine vorherigen Ausführungen).

 

Da Sie ihre Forderung über das Inkassobüro nicht eintreiben konnten (ich nehme an dieses hat gegen den säumigen Kunden einen Mahnbescheid beantragt, gegen den der Kunde Widerspruch eingelegt hat mit dessen unzureichender Begründung), dann bleibt Ihnen leider keine andere Möglichkeit, als auf Zahlung der Materiallieferung gegen den Kunden zu klagen.

 

Weil vor dem Landgericht Landshut wie bei allen anderen Landgerichten Anwaltszwang besteht, müssen Sie einen Rechtsanwalt damit beauftragen, ihre Restforderung dort einzuklagen. Sie können dazu jeden Rechtsanwalt beauftragen, der in der BRD zugelassen ist. Am Besten beauftragen Sie einen RA, der in Landshut ansässig ist. Da ihr Kunde den Rechtsstreit vor dem Landgericht mit aller größter Wahrscheinlichkeit verliert, wird dieser die gesamten Kosten des Rechtsstreits tragen müssen. Diese umfassen die Gerichtskosten, die von Ihnen bei Klageeinreichung zunächst gezahlt werden müssen und die Kosten für ihren Rechtsanwalt.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Nachfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten, meine Leistung durch eine positive Bewertung meiner Antwort zu vergüten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

 

wenn Sie keine Nachfragen mehr haben dann darf ich Sie nochmals höflich darum bitten, meine Antwort durch eine positive Bewertung zu vergüten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt