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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26882
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

hallo meine frage ist mein expartner und seine neue frau haben

Kundenfrage

hallo meine frage ist mein expartner und seine neue frau haben meiner tochter ein piercing erlaubt die neue partnerin hat ein formular unterschriben auf dem nur die erziehungsberechtigten zustimmen dürfen was nun
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Darf ich fragen:

Wer hat denn die elterliche Sorge?

Ist denn das Piercing schon gemacht worden?







Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

elterliche sorge haben ich und meine ex zusammen as piercing wurde bereits ohne mein ok gemacht

Anlage: 2014-01-10_121758_opp_eve_mj.pdf


das formular haben mein ex die neue partnerin unterschrieben obwohl sie dies nicht durfte da das formular klar besagt unterschrifet der erziehungsberechtigten trotzdem hat sie dort unterschrieben und sich als leibliche mutter ausgegeben

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der körperliche Eingriff an Ihrer Tochter in Form eines Piercings ist eine Körperverletzung die nur dann gerechtfertigt ist, wenn die Einwilligung der beiden Erziehungsberechtigten vorliegt.

Ich habe mir das Formular angesehen. Durch die Unterzeichnung hat sich die Frau (entgegen der dortigen Angaben) nicht strafbar gemacht, da die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Vericherung nur gegenüber einer Behörde strafbar ist.

Durch Ihre Unterschrift hat sich die Frau jedoch der gefährlichen Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft zu Lasten Ihrer Tochter strafbar gemacht.

Das Piercingstudio trifft keine Schuld, da es auf die Unterschrift der Frau vertrauen durfte.

Die Frau selbst aber wusste positiv, dass sie nicht sorgeberechtigt war und daher diesen Eingriff nicht genehmigen durfte.

Sie nahm aber billigend in Kauf, dass durch ihre Unterschrift Ihre Tochter durch den Eingriff verletzt wurde.

Neben der Strafbarkeit hat sich die Frau auch noch schadensersatzpflichtig gemacht. Das bedeutet, sie schuldet eventuell mit dem Eingriff verbundene Heilbehandlungskosten und ein Schmerzensgeld.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt