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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16564
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Wurde von einem dubiosen Geschäftemacher auf 1,5 Mio.€ verklagt. Die

Kundenfrage

Wurde von einem dubiosen Geschäftemacher auf 1,5 Mio.€ verklagt.
Die Klage wurde bereits in 1. Instanz abgewiesen.
Im lfd. Verfahren wurde unter anderem durch Zeugeneinvernahmen deutlich, dass ein Energieunternehmen diverse Projekte blockiert hat und daraus erheblicher Schaden über mehrere Millionen generiert wurde.
Der vertretende Anwalt meinte daraus könnte man doch was machen und forderte weiteren Informationen. Einige Wochen später sendete der Anwalt einen Entwurf eines Schreibens an diesen Energieversorger inhaltlich völlig daneben und fordert darin auf den entstandenen Schaden zu übernehmen. Ebenso erklärt der Anwalt in diesem Schreiben er würde eine Vollmacht besitzen. Dieses Schreiben wurde anschließend beim Anwalt gestopt. Es wurde seitens des Rechtsanwaltes niemal ein Schreiben an den Energieversorger gesendet. Auch eine Vollmacht wurde nicht unterschrieben bzw. wurde auch kein Mandat erteilt. Jetzt behauptet dieser Anwalt er hätte von mir einen Auftrag erteilt bekommen durch die Zusendung diverser Informationen und fragt um mein Einverständnis zur Rechnungsstellung und möchte für einen 3 seitigen Entwurf 5000,- €
zzgl. 19 % MwSt. abkassieren.

Dem Anwalt erklärte ich, dass ich dieses Schreiben nicht beauftragt habe, dass keine Vollmacht unterschrieben und folgedessen kein Mandat zu dieser Sache erteilt wurde.

Der Anwalt droht nun damit, dass er ja einvernehmliche Lösung anstreben würde und
die rechtliche Vergütung lt. RVG. um ein vielfaches höher wäre.

Was soll ich tun ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Wozu wurde er denn GENAU beauftragt?


Haben Sie ihm denn Unterlagen überlassen ?













Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Der Anwalt wurde ursprünglich zur Klageabweisung in Höhe von 1.5 Mio. beauftragt.


 


Die Unterlagen hatte er bereits zum lfd. Verfahren.


 


Nach dessen Anfrage habe ich Projektverzögerung des Energiebetreibers


anhand der in den Unterlagen befindlichen Netzanfrage detailliert erklärt.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Wenn er nur zur Klageeinreichung beauftragt wurde und der Auftrag zurückgenommen wurde bevor es zur Klageeinreichung kam kann er eine 0,8 Gebühr aus dem Gegenstandswert abrechnen.

Das ergibt sich aus Nr 3101 des Vergütungsverzeichnisses.


Wenn Sie ihn nicht mit einem außergerichtlichen Schreiben beauftragt haben fällt nur die 0,8 Gebühr an.



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie sehr gerne nach


Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

Danke
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Kann ich noch weiterhelfen?

Gerne




Wenn nicht bitte ich um positive Bewertung


Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Nachtrag


Eine schriftliche Vollmacht ist nicht erforderlich

Es genügt der Auftrag
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Es wurde auch kein Auftrag oder Mandat unterschrieben !


 


Ein zweieinhalbseitiger Entwurf soll eine Gebührennote von 5000,-€


zzgl. 19 % rechtfertigen ?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Es kommt bei der Rechtsanwaltsvergütung maßgeblich auf den Wert der Angelegenheit an


Ist dieser hoch so ist auch die Gebühr hoch

Das ist so Gesetz, auch wenn nur ein Brief geschrieben wurde kommt es darauf an um
Wieviel es geht in dem Brief.

Bei 1,3 Mio sind die 5000 korrekt



Ich bedauere sehr Ihnen keine angenehmere Auskunft erteilen zu können


Ich würde dennoch um positive Bewertung bitten

Danke

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedauere sehr , dass sich die Rechtslage für Sie nicht günstiger gestaltet

Haben Sie noch Fragen?


gerne



wenn nicht bitte ich um positive Bewertung


vielen. Dank
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

 


Bitte meine direkte Art zu entschuldigen, aber Sie haben sich mit meiner Frage nur oberflächlich beschäftigt und allgemeine Antwort geliefert ohne


sich mit der Geschichte vertraut zu machen.


 


Ihren Antworten waren komplett an der Fragestellung vorbei !


 


Sie erwarten tatsächlich eine Bewertung von meiner Person, so müßte ich Ihnen schlechteste Beurteilung zuteil werden lassen.


 


Sorry, so kann eine gewissenhafte Beratung nicht abgehandelt werden!


 


 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ich danke Ihnen für den netten Kontakt und empfehle, Ihnen die Rechtslage von Ihrer zuständigen Rechtsanwaltskammer erklären zu lassen.

Dort wird man Ihnen das sagen, was ich Ihnen ebenfalls schon gesagt habe.


Ihnen einen angenehmen Feiertag.

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