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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26391
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Unsere Mutter ist im April 2013 verstorben; lebte ab Dez. 2012

Kundenfrage

Unsere Mutter ist im April 2013 verstorben; lebte ab Dez. 2012 in einer behinderten gerechten Wohnung. Jetzt kam die Jahresabrechnung für den Monat Dez. 2012. Nachzahlung 339,48 €. Verbrauch an Wasser und Heizksten sehr gering, trotzdem besteht der Vermieter, Diakoniewerke, auf die Zahlung der Bertiebs- und Heizkosten, da der Berechnungsfaktor für das gesamte Jahr erfolgt und der Monat Dez. nun mal der heizintensivste Monat ist. In der Monatmiete Dez. war auch schon ein Voranschlag für die Nebenkosten von 115,00 € enthalten. Einen Erbschein gibt es nicht, da nichts zu vererben war. 2013 wohnte sie noch Januar und den halben Februar in dieser Wohnung und die Miete musste bis Mai 2013 bezahlt werden. (Kündigungsfrist) Im April 2013 verstarb die Mutter in einem Pflegeheim.
Wie sollen wir uns verhalten ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wie wurden denn die Nebenkosten berechnet? Nach Verbrauch (Ablesung)?

Wissen Sie wann die Wohnung (sind ja sicherlich sehr begehrt) weitervermietet werden konnte?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Abgelesen wurde gemeinsam mit Vermieter bei Übernahme und bei Übergabe der Wohnung. Daten liegen vor.


Eine Weitervermietung der Wohnung ist z.Z. nicht in Aussicht, da in diesem Wohngebiet sehr viele Wohnungen für Behinderte und Kranke leer stehen.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Als erstes sollten Sie (soweit noch nicht geschehen) sich an den Vermieter wenden und sich die Belege zeigen lassen.

Eine Nachzahlung von 339,48 EUR bezogen auf einen Monat erscheint auch wenn es sich um einen Heizmonat handelt nicht ganz nachvollziehbar, zumal ja die Heizkosten nach Verbrauch abgerechnet wurden.

Sie haben ein Einsichtsrecht in alle Belege und Verträge, welches Sie auch wahrnehmen sollten.

Achten Sie bitte auch darauf, dass ein eventueller Leerstand bei anderen Wohnungen nicht auf die verbleibenden Mieter umgelegt werden kann.

Sollte die Überprüfung ergeben, dass die Nachzahlung korrekt ist, sollten Sie sich an den Vermieter wenden mit folgender Überlegung.

Da Sie ja bis Mai 2013 Miete und Nebenkostenvorauszahlungen geleistet hatten und die Wohnung in diesem Zeitraum kaum genutzt wurde, sollte sich für diese Zeit eine Erstattung zu Ihren Gunsten ergeben.

Bieten Sie dem Vermieter daher an die Rechnung zurückzustellen und dann mit den Erstattungsansprüchen zu verrechnen.

Sollte sich der Vermieter sperren, so sollten Sie darauf hinweisen, dass kein Nachlass vorhanden ist und Sie sollte er auf der Nachzahlung bestehen ein Nachlassinsolvenzverfahren einleiten müssten.

Dies hätte zur Folge, dass Sie nicht mehr persönlich für die Nachlassschulden haften sondern dass die Haftung auf den Nachlass selbst beschränkt ist. Das hätte zur Folge dass der Vermieter auf seiner Forderung sitzen bleiben würde.

Ich denke daher dass der Vermieter auf dieses Angebot eingehen wird.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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