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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, ich bin besitzer eines Jagdscheines und einer grünen

Kundenfrage

Hallo,
ich bin besitzer eines Jagdscheines und einer grünen Waffenbesitzkarte seid 2000. Nun wurde ich 2006 wegen besitz von Btm zu 90 Tagessätzen und 2008 wegen handels von Btm zu 11 Monaten auf 4 Jahren verurteilt. Positiv auf Btm wurde ich nie getestet. Einen Führerschein habe ich auch.
Nun wurde bisher weder meine Waffenbesitzkarte noch meine Waffen eingezogen. MEinen Jagdschein habe ich seid Jahren aus Angst davor das dies geschieht nicht verlängert.
Wenn ich geltendes Recht richtig interpretiere bin ich für 10 Jahre ab Verurteilung für das Lösen eines neuen Jagdscheines gesperrt, ODER bin ich durch das Raster gefallen und riskiere beim Versuch des Lösens eines neuen JAgdscheines meine Waffen, Wbk und generell die JAgderlaubniss zu verlieren.
ICh habe mich auf die Reihe bekommen, bin rehabilitiert, verheiratet mit Familie und bekämpfe aktiv Rauschgifft mit Rat und Tat aus meiner Vergangenheit. Nun will ich wider Jagen und weis nicht wo ich Rechtlich stehe!
Das möchte ich von Ihnen Wissen, bin ich nur gesperrt oder haben die mich übersehen und ich kanns für immer vergessen sollte ich es versuchen den Jagdschein zu verlängern.

Gruss und Dank
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Da die Freiheitsstrafe weniger als ein Jahr beträgt sind Sie nicht absolut waffenrechtlich unzuverlässig.

Das bis 31.3. 2008 geltende Recht sah vor, dass in der Regel waffenrechtlich unzuverlässig nur die Begeher bestimmter Delikte sind.

Darf ich fragen


Wann genau wurden Sie denn verurteilt?












Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


 


verurteilt wurde ich am 24.7.2008. Was mich auch wundert, ich wurde 2011 von der unteren Waffenbehörde aufgefordert die sichere Verwahrung meiner Waffen zu beweisen. Das tat ich mittels Kopie der Unterlagen meines Waffenschrankes.


Also wissen Sie das ich Waffen habe und sollten auch von meiner Verurteilung wissen.


Den Passus mit Verurteilungen unter einem Jahr habe ich gelesen.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, die wissen das, aber Sie sind nur in der Regel waffenrechtlich unzuverlässig nicht absolut.

Da gibt es die Möglichkeit, dass bei atypisch gelagerten Sachverhalten, wenn die Umstände der Tat die Verfehlung in einem milden Licht erscheinen lassen eine Ausnahme gemacht wird.

Hierbei sind die Umstände zu würdigen, und auch die Persönlichkeit des Betroffenen.

Offensichtlich geht man bei Ihnen von so einem Fall aus.


Bei der Regelvermutung heißt es zudem, dass ab der Rechtskraft der letzten Entscheidung 5 Jahre noch nicht verstrichen sein dürfen.

10 Jahre sind es nur bei bestimmten Sachverhalten so etwa bei Mitgliedschaften in verfassungswidrigen Organisationen.


Das bedeutet, dass Sie jetzt im grünen Bereich sind, was die Waffenbesitzkarte anbelangt.


Da der Jagdschein von der Zuverlässigkeit nach Waffengesetz ausgeht, dürften Sie auch hier keine Probleme haben.




ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

bitte fragen Sie gerne nach

wenn ich helfen konnte freue ich mich über eine positive Bewertung

vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


 


eine kurze Rückfrage noch. Bedeutet das nun das ich davon ausgehen kann, einen neuen Jahresjagdschein lösen zu können ohne mit Repressionen rechnen zu müssen, aus welchen Gründen auch immer man mir das durchgehen lässt.


Was bedeuten die 5 Jahre?


 


Die Smileys bekommen Sie dann natürlich.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,Sie können den Jagdschein beantragen,, denn die letztemVerurteilungung ist länger als 5 Jahre her und Sie haben eine geringere Strafe als 1 Jahr bekommen.Die 5 Jahre nach 5 Waffengesetz bedeuten, dass wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft 5 Jahre vergangen sind, das der Zuverlässigkeit, die man für den Waffenbesitz braucht, nicht entgegensteht,Sie haben Glück , denn wären Sie nur zu einem Monat mehr verurteilt worden, würden andere Regeln gelten und diese Frist würde 10 Jahre ab Rechtskraft betragen.wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Bald werde ich auf die untere JAgdbehörde gehen meinen Jagdschein verlängern.


Sollten Sie Recht haben bekommen Sie einen Bonus.


 


Vielen Dank und einen schönen ersten Advendt.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich wünsche Ihnen viel Glück und danke Ihnen sehr

Überprüfen Sie sicherheitshalber noch einmal, wann das Urteil von 2008 rechtskräftig war.

Es dürfte ok sein, wenn Sie nicht in Berufung gegangen sind
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Habe das Urteil vorliegen, 24.07.2008...


 


Die Geldstrafe im Vornherein, ist die Belanglos?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

es kommt immer auf die letzte Verurteilung an

Also ist die Geldstrafe belanglos