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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16946
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Guten Tag, wir sind eine Bau-Firma aus Essen und haben ein

Kundenfrage

Guten Tag,

wir sind eine Bau-Firma aus Essen und haben ein großes Problem.
Wir haben vor ca.8 Wochen einen Auftrag über ca.15000€ angenommen.
Unser Auftraggeber war die Fa. Kastenholz aus Siegburg.
Wir haben den Auftrag zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt und haben daraufhin direkt die Rechnung gestellt.
1 Woche nach Rechnungsstellung stellt sich heraus, dass die die Fa.Kastenholz Insolvenz angemeldet hat und wir nun fast jegliche Aussichten auf den Zahlungseingang verloren haben.
Wir haben einen Anwalt eingeschaltet und dieser hat es geschafft, dass Fa. Kastenholz seinen Auftrag von seinem Auftraggeber ( Pänzhuus Montessuri Kindergarten ) an uns direkt abgetreten hat (schriftlich), sodass wir direkt mit dem Kindergarten abrechnen können.
Nun hat der Vorstand des Kindergartens ebenfalls einen Anwalt eingeschaltet und verweigert die Zahlung an uns, weil der Insolvenzverwalter in den Nächten Wochen die Rechnung von dem Kindergarten einfordern wird.
Nun sieht es so aus dass wir keinen cent erhalten werden obwohl wir ja die direkte auftragsübernahme bekommen haben.
Außerdem wurde der Auftrag von der Fa.Kastenholz kurz vor der Insolvenz an uns übergeben, sodass der Vorwurf des Betruges noch im Raum steht.
Was können wir jetzt noch tun bzw. welche Möglichkeiten sehen sie in der ganzen Angelegenheit.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Richtig ist (leider), dass der Kindergarten die Forderung nicht an Sie zahlen muss.

Sie haben nur einen Anspruch gegen die Firma Kastenholz.

Nach aktuellem Stand muss die Forderung zur Insolvenztabelle angemeldet werden und man kann allenfalls auf eine kleine Quote hoffen.

Kann man der Firma Kastenholz aber nachweisen, dass diese von der bevorstehenden Insolvenz wussten und trotzdem noch solche Verträge eingegangen sind, dann ist das in der Tat eine strafbare Handlung und begründet auch Schadensersatz nach § 826 BGB.

Dieser Schadensersatzanspruch richtet sich auf die Rechnung und ist dann nicht insolvenzfähig.

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