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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10159
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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AachnerMünchner Vers, verletzt Schweigepfl. im Rechtsstreit

Kundenfrage

Guten Abend, ich stand mit meiner GbR (3 Gesellschaftern) und der Versicherung AachnerMüncher wegen eines Stallbrandes (Brandstiftung) vor Gericht. (insg. 7 Jahre) die 2 anderen Gesellschaftern gingen aufgrund der mittlerweile 3. Instanz sowie wahrscheinlich das weiter Klagen der Aachner vor dem BGH, die Finanziellen Mittel aus. Die schwere Entscheidung - klagen wir weiter oder hören wir auf stand im Raum! Die Aachner unterbreitete uns ein Vergleichsangebot von 360.000 Euro - Streitwert war jedoch 2,3 Millionen. Nun lies Gesellschafter a) kurz vor unserer Entscheidung ob wir die Vergleichssumme annehmen oder weiter klagen wollen, von seinem Freund (ebenfalls ein Versicherungsvertreter - Dritte Person - Fremder) OHNE unsere Zustimmung oder einer Entbindung der Schweigepflicht bei dem Sachbearbeiter der Aachner anrufen, um evtl. die Vergleichssumme höher auszuhandeln, bzw. weitere Infos zu erhalten. NUN der Knackpunkt: der Sachbearbeiter der Aachner sprach knapp eine Std. mit dem Bekannten und teilte diesem Firmeninterne Daten mit wie z.b.: Das seitens der Aachner KEINE weitere Vergleichssumme angeboten wird und die Aachner bekanntlich die Gerichtsgebühren fürs BGH (rund 70.000 Euro) aus der Portokasse zahlt und somit bis zum bitteren Ende den Prozeß weiterführen wird. Dann wurde weitere interne Dinge rausgegeben, welche Vorgehensweise die Aachner u.a. noch im Petto hat usw. Nun meine Frage: 1. Wenn ich es richtig sehen, hätte der Herr von der Aachner schon mal gar nicht mit dem "Bekannten" erstrecht nicht per Telefon darüber reden dürfen (ohne legitimation und Entbindung der Schweigepflicht) (Gesellschafter a haftet in unserer GbR mit seinem landwirtschaftlichem Hof (Aufgaben wurden verteilt - ich bringe 50 ha Fläche im Wert von 1,3 Millionen zur Güllebringung mit) Gesellschafter b agiert als Geschäftsführer sowie finanzierungs-Angelegenheiten. Gesellschafter a) haftet mit seinem Eigentum. ) 2. Wurde Gesellschafter a dadurch ja regelrecht negativ in seiner Entscheidung (aus Angst sein Erbe und Vermögen zu verlieren) von der Gegenpartei beeinflusst. Und indirekt unter Druck gesetzt. Im Normalfall darf man doch nicht mit der Gegenpartei direkt kommunizieren und/oder verhandeln, dafür war ja unser rechtlicher Beistand als Vertreter benannt worden. 3. Gesellschafter b) war finanziell nicht mehr in der Lage den Prozeß weiterzuführen. Somit fiel seine Stimme bei der Abstimmung-Gesellschaftsversammlung Vergleichssumme annehmen oder weiter klagen von vorne rein negativ aus. Ich wollte in JEDEM FALL weiter klagen! So und Gesellschafter a) wurde nun vom Sachbearbeiter so massiv beeinflusst, dass dieser eben aus Angst ebenfalls gegen eine weiterführung des Prozeßes gestimmt hat. Somit wurde ich überstimmt.... 4. Sehe ich es nun richtig, wenn ich es schaffen sollte handfeste Beweise für die weitergabe geschützer und interner Daten durch den Sachbearbeiter der Aachnermünchner beizubringen, kann ich dann: a) Klagen wegen Schweigepflichtsverletzung?! b) Klage bezgl. Beeinflussung der Gegenpartei? c) sowie Anspruch auf Schadensersatz? - Ohne dessen Aussagen und bangemachen des Gesellschafters a) hätte er mit sicherheit in meinem Interesse auf der Versammlung abgestimmt! Was muss ich nun machen, wie muss ich rechtlich vorgehen, welche Beweise muss ich beibringen - um mich gegen die weitergabe meiner internen Firmendaten, sowie rechtliche Einzelheiten bezgl. Brand usw. wehren zu können?! Vielen Dank für jegliche Hilfe im Voraus.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

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