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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30
Erfahrung:  xxxxxx
45451533
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daniela-mod ist jetzt online.

Unsere Großmutter (väterl. Seite) ist vor 1 Jahr gestorben.

Kundenfrage

Unsere Großmutter (väterl. Seite) ist vor 1 Jahr gestorben. Sie hatte 3 Söhne. Darunter unser Vater. Dieser ist aber seit 1986 spurlos verschwunden. Unsere Mutter wollte ihn damals für Tod erklären lassen, hat es aber aus Rücksicht auf die Oma nicht gemacht.
Jetzt ist die Oma gestorben, hat kein Testament hinterlassen und der Erbteil meines Vaters wird über einen Pflegschaftsvertreter verwahrt.
Uns hat man erklärt, dass dies 30 Jahre Bestand hat, da die Todeserklärung nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, dann aber, wir (die Töchter) nicht in die Erbfolge eintreten könnnen, sondern das Geld an den Staat übergeht.
Dies ist und kann in unseren Augen nicht angehen. Und nun suchen wir Hilfe/Antworten ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt.
Vielen Dank.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Hier hilft Ihnen das Verschollenheitsgesetz, nach dem Ihr Vater unter bestimmten Umständen für tot erklärt werden kann.


Dann würden Sie das Erbe Ihres Herrn Vaters annehmen können.

Dazu müssen Sie ein Aufgebot beim Amtsgericht stellen in dessen Bezirk der Vater seinen letzten Wohnsitz hatte,


Sie müssen dann die Tatsachen aus denen sich ergeben könnte, dass der Vater verstorben ist glaubhaft machen.

Die Erklärung ist bereits zulässig wenn er 10 Jahre verschwunden iszt.



Dazu 3 Verschollenheitsgesetz

(1) Die Todeserklärung ist zulässig, wenn seit dem Ende des Jahres, in dem der Verschollene nach den vorhandenen Nachrichten noch gelebt hat, zehn Jahre oder, wenn der Verschollene zur Zeit der Todeserklärung das achtzigste Lebensjahr vollendet hätte, fünf Jahre verstrichen sind.
(2) Vor dem Ende des Jahres, in dem der Verschollene das fünfundzwanzigste Lebensjahr vollendet hätte, darf er nach Absatz 1 nicht für tot erklärt werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis




Das wird dann öffentlich bekannt gemacht und nach einer bestimmten Frist der Vater für tot erklärt.


Wenn das Gericht Ihnen den Antrag ablehnt kann dagegen mit der sofortigen Beschwerde vorgegangen werden.



Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.




Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke












Mit freundlichen Grüßen
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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