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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19795
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend,wir hätten gerne

Kundenfrage

Guten Abend, wir hätten gerne eine Frage unserseits durch Sie hoffentlich beantwortet. Es geht um unseren Sohn ,welcher gerade die 12Jahrgangsstufe eines Gymnasiums besucht. In einer vor einer Woche zurückgegeben Deutsch - Klausur bekam er eine 6, mit der Begründung / Vorwurf des Plagiats. Unser Sohn ist ein überdurchschnittlich guter Schüler, der sehr belesen ist. Das Lernen fällt ihm sehr leicht. Sein Hobby ist ausschließlich das Lesen. Da meine Frau auch sehr belesen ist , konnte Sie ihm inhaltlich und auch zum Textaufbau vieles erklären. Unser Sohn saß während der Klausur, Tisch an Tisch mit der Lehrerin. Die Arbeit wurde durch unseren Sohn zu gut formuliert und argumentiert, dass die Lehrerin die Behauptung aufgestellt hat, er hätte sich fremden Sprachgebrauch zu nutze gemacht, also übernommen. Dagegen wehren wir drei uns vehement und stehen vor der Entscheidung, ob wir juristisch vorgehen sollten und suchen daher ihren Rat. Die Schulnote ist sehr wichtig in der Addition seiner Punkte für sein "Numerus Clausus" (Studiengang Medizin). Der Paragraph 186 und 187 nach StGB wäre doch hier anwendbar, oder? Der Versuch (schriftlich als Mail an die Schule)mit der Lehrerin und der Fachbereichsleiterin seit Freitag letzter Woche einen Gesprächstermin zu finden, blieb bis dato von deren Seite unbeantwortet. Heute hatte unser Sohn Unterricht und erfuhr durch die Lehrerin, das er einen Vermerk in die Schülerakte bekommen hat, für ein Vergehen, was er nicht begangen hat. Wir waren geneigt den offiziellen Weg einzuhalten, benötigen eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise. Ich bitte Sie um baldigen Rat ! Mit freundlichen Grüßen XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen:

Hat die Lehrerin denn neben der Bemerkung, Ihr Sohn habe "sich fremden Sprachgebrauch zu nutze gemacht" noch weitere Äußerungen getätigt?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Im Bewertungsbogen zur Deutschklausur war in der Sparte Bewertung Plagiat angegeben mit dem Verweis auf eine Quelle/ und mit dem Hinweis auf einen Quellentext, der im Internet zu finden ist. In der Gedichtsinterpretation hat die Lehrerin alle Worte unterstrichen( keine Textpassagen), von denen Sie meint, unser Sohn hätte diese abgeschrieben.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Zunächst zu der strafrechtlichen Erheblichkeit der gegen Ihren Sohn erhobenen Plagiatsvorwürfe:

Die über Ihren Sohn aufgestellten unwahren Tatsachenbehauptungen, er habe manipuliert/plagiiert erfüllen grundsätzlich die Straftatbestände der üblen Nachrede (§ 186 StGB) und - soweit wider besseres Wissen behauptet - der Verleumdung (§ 187 StGB), wenn und soweit diese geeignet sind, Ihren Sohn in der Meinung anderer herabzuwürdigen.

Dasist aber der Fall, soweit behauptet wird, Ihr Sohn habe sich unlauterer Mittel bei der Klausur bedient, also plagiiert.

Die Strafbarkeit hängt von der Erweislichkeit der behaupteten Tatsache ab: Kann die Lehrerin die Plagiatsvorwürfe nicht ganz konkret belegen - was Tatfrage ist -, so wäre sie nach § 186 StGB wegen übler Nachrede strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Zu den Rechtsschutzmöglichkeiten Ihres Sohnes:

Da es sich offenbar um eine willkürliche Fehlbewertung der Klausur Ihres Sohnes handelt, sollten Sie gegen die Bewertung zunächst Widerspruch einlegen: Anders asl bei mündlichen Prüfungsleistungen, bei denen dem Prüfungsgremium grundsätzlich ein bestimmter Beurteilungsspielraum zugestanden, der auch einer nachträglichen verwaltungsgerichtlichen Kontrolle nur eingeschränkt zugänglich ist, weil die konkrete Prüfungssituation sich nicht rekonstruieren lässt, ist eine entsprechende Überprüfung von Bewertungsleistungen dann unproblematisch, wenn es sich um schriftliche Prüfungsleistungen handelt, denn in diesem Fall können die Prüfungsleistungen anhand der amtlichen Musterlösungen nachgeprüft werden.

Hier liegen erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Bewertungen der Prüfungsleistungen Ihres Sohnes vor. Ein Widerspruch kann daher dazu führen, dass Ihr Sohn einen Anspruch auf eine Wiederholungsprüfung hat.

Wird dem Widerspruch nicht abgeholfen, so können Sie gegen den daraufhin gegen Sie ergehenden Widerspruchsbescheid binnen vier Wochen Klage zum Verwaltungsgericht erheben.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Haben Sie Nachfragen? Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da ich keinerlei Nachfragen erhalten habe: Seien Sie bitte so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.

Leider habe ich Ihre Nachfragen noch immer nicht erhalten - es gibt derzeit technische Probleme. Senden Sie mir diese bitte an:

[email protected]

Ich werde Ihnen anschließend hier umgehend antworten.

Vielen Dank!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre freundliche Zuschrift - und entschuldigen Sie bitte vielmals die technischen Probleme, auf die die hier tätigen Berater leider keinen Einfluss haben.

Zu Ihren Nachfragen:

Sie können innerhalb eines Monats nach Rückgabe der Klausur den Widerspruch erheben - dieser ist schriftlich einzulegen und an die Schule selbst zu richten.

In diesen Widerspruch sollten Sie unbedingt auch die Forderung aufnehmen, den Aktenvermerk ersatzlos zu streichen. Desgleichen sollten Sie in den Widerspruch zugleich einen Kurswechsel hin zu einem unvoreingenommenen Deutschlehrer einfordern.

Ja, Sie können und sollten den Widerspruch umgehend einlegen - unabhängig davon, ob sich die Schule nun noch zu Ihrer Anfrage äußert oder nicht.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.

Seien Sie so freundlich, und geben Sie abschließend eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen. Sie können sich auch per Mail - wie zuvor - an mich wenden. Ich werde etwaige Nachfragen sodann auf diesem Wege beantworten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf Sie an die Abgabe einer Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt. Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten.

Ich bitte Sie daher noch einmal, gemäß den Vertragsbedingungen dieses Portals eine positive Bewertung abzugeben, so dass eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflichst, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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