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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3086
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Guten Tag, Frankfurt 18.11.2013 ich bin

Kundenfrage

Guten Tag, Frankfurt 18.11.2013

ich bin Pressewartin in unserem Angelsportverein und habe eine Frage zur Auslegung unserer Satzung:

Folgender Fall: Ein Mitglied kündigte zum Jahresende 2011 seine Mitgliedschaft, und gab als Begründung u.a. an, dass es ihn störe, dass vermehrt Frauen beim Angeln und im Anglerheim anwesend seien, er gehe schließlich Angeln um von zu Hause weg zu kommen.

In 2012 stellte er Antrag auf Wiederaufnahme, über den seinerzeit in einer satzungsgemäßen Vorstandssitzung diskutiert und abgestimmt wurde. Man lehnte die Wiederaufnahme zum damaligen Zeitpunkt ab, und wollte zu einem späteren Zeitpunkt nach einer Art "Bewährung" sein Verhalten beobachten.

Im Frühjahr 2013 stellte er erneut diesen Antrag und die erneute - in 2012 angekündigte Abstimmung nach einer gewissen Bewährungszeit - ergab, daß von 7 anwesenden Vorstandsmitgliedern nur 3 einer Wiederaufnahme zustimmten. 4 waren weiterhin dagegen.

in unserer Satzung
§12 Vorstandssitzungen
6) An das Ergebnis der Abstimmung ist der Vorstand bei Ausführung seines Amtes gebunden.

Ich verstehe das so, dass die vom Frühjahr nunmehr bindend anzusehen ist.

Letzte Woche hatten wir nun wieder eine Vorstandssitzung, und obwohl kein Tagesordnungspunkt lautete Antrag Wiederaufnahme von H. ..... kam plötzlich unter sonstiges erneut ein Antrag auf den Tisch. Meine Einwände, dass wir bereits nach erfolgter Bewährungszeit im Frühjahr definitiv gegen die Wiederaufnahme entschieden wurde, wurde einfach übergangen und neu abgestimmt. Resultat dieses Mal 5 ja 2 nein 1 Enthaltung.

Ich bin der Auffassung, dass dieser Entscheid nichtig ist, da nach meiner Auffassung der Auslegung o.g. Satzungspunktes sich der Vorstand an den Beschluß zu halten hatte und nicht willkürlich den Beschluß immer wieder auf den Tisch bringt bis ein Ja daraus wird.

Zu Hause bin ich dann auf den Satzungspunkt gestossen und habe Wiederspruch zu dem letzten Beschluß eingelegt, da er m.E. gar nicht hätte erneut zur Abstimmung hätte kommen dürfen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe normalerweise kein Problem damit mich einem Mehrheitsbeschluß unterzuordnen und nach Aussen hin auch zu vertreten, aber dieser Mensch sagen wir mal so hielt und hält sich nicht an Gesetze, was ich nicht näher ausführen möchte.

Einige unserer Mitglieder, deren Belange ich mit meiner Vorstandsstimme natürlich vertrete, sind der gleichen Auffassung.

Unser 2. Vorsitzender jedoch hat auf meinen Widerspruch geantwortet, dass es sich bei Punkt 6 lediglich um einen Standardsatz handele, und über einen Aufnahmeantrag immer wieder neu entschieden werden könne, zumal er in der letzten Zeit oft bei Arbeitseinsätzen etc. mitgeholfen hätte.

Deshallb nun meine Frage an Sie: Hat unser 2. Vorsitzender Recht mit seiner Aussage? das würde mich veranlassen mich im Januar bei den Neuwahlen der Mitgliederversammlung nicht mehr als Vorstandsmitglied aufstellen zu lassen oder wie soll ich mich verhalten.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für eine entsprechende Antwort

Marina Steinig
[email protected]
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen dank für Ihre Frage. Erlauben Sie mir noch eine kurze Nachfrage:

Gab es einen neuen Antrag nach der 4:3 - Ablehnung durch das Mitglied oder hat der Vorstand einfach den alten Antrag wieder auf die TO gesetzt?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 3 Jahren.
Können Sie mir bitte noch meine Nachfrage beantworten, damit ich Ihnen meine Antwort übersende kann?

Vielen Dank

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