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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6367
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine frage. Ein Familienmitglied aus dem Kosovo,

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine frage. Ein Familienmitglied aus dem Kosovo, hat am 4.April in Kosovo geheiratet mit einer deutschen. Daraufhin bekam er die Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr. Im Mai hatte er bereits eine Arbeit gefunden und ist seit dem fest angestellt. Den Grundkurs für Deutsch hat er im Februar absolviert und mit sehr gut bestanden. Nun hat er den Folgekurs ebenfalls mit sehr gut bestanden. Und der nächste Kurs beginnt nächste Woche. Ende Mai wechselten sie den Wohnsitz und danach verfiel die Frau in Depressionen und musste stationär behandelt werden. Bereits in der ersten Woche änderte sich ihr Verhalten ihm gegenüber extrem. Sie ging immer mehr auf Abstand, sodass er schon bald den Verdacht hatte, dass sie jemand anderen kennen gelernt hatte. Dies bestätigte sich nach 4 Wochen. Die Bestätigung erhielt er in Form von Nachrichten in Facebook und in Sms-Mitteilungen. Hieraus konnte man entnehmen das sie sich regelmäßig trafen auserhalb der Klinik, und auch sexuellen Kontakt pflegten. Die erste Folge war eine räumliche Trennung in der gemeinsamen Wohnung, die ca. 4 Wochen andauerte. Nach diesen 4 Wochen haben sie miteinander geredet und wollten es nocheinmal miteinander versuchen. Dies ging jetzt ca. 1 1/2 Wochen gut, bis sie erfuhr, dass sie in der 5 ten Woche schwanger ist. Nun hat sie ihn erneut darum gebeten sich selbst eine Wohnung zu suchen. Da sie seit Juni keinen sexuellen kontakt mehr hatten, kann das Kind nicht von ihm sein. Jetzt unsere Frage: Gibt es eine Möglichkeit für ihn sich von ihr zu trennen aber trotzdem in Deutschland zu bleiben. Der Ehebruch ging ja von ihr und nicht von ihm aus. Er hat alle Auflagen die ihm gestellt wurden erfüllt.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 3 Jahren.

S. Grass :

Sehr geehrter Fragesteller,

S. Grass :

egal ob die Frau "Schuld" an der Trennung ist, verliert der Mann den Aufenthalt aus familiären Gründen, weil er noch keine 3 Jahre verheiratet warbzw. ist. Damit müsste der Mann Deutschland verlassen.

S. Grass :

Die einzige Möglichkeit, die besteht ist die Stellung eines Antrages bei der Härtefallkommission des Innesministeriums des Bundeslandes, wo der mann wohnt. Dort prüft man, ob er "ausnahmsweise" trotz fehlen der Voraussetzungen in Deutschland bleiben darf. Wird dies bejaht würde er zunächst einen Aufenthalt für 3 Jahre bekommen. Anschließend in der Regel einen unbeschränkten.