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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16937
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Lebertumor bei 12-jährigem Kind diagnostiziert - Klinik wollte

Kundenfrage

Lebertumor bei 12-jährigem Kind diagnostiziert - Klinik wollte Chemo einleiten - Eltern holten sich zweiten ärztlichen Rat - Kind wird derzeit homöopatisch behandelt (Klinik in Würzburg) - Befunde und Blutwerte verbessern sich stetig -

Vorgenannte Klinik klagt Behandlung ein - Jugendamt droht Eltern mit Entzug des Sorgerechts für beide Kinder - Richter ordnet Abstrich vom Tumor an, obwohl die Gefahr eines Streuens (Metasatasen) grundsätzlich bekannt.

Eltern wollen den Abstrich aufgrund der Gefahr nicht.

Was können Sie tun?
Es besteht eine freie Arzt- und Krankenhauswahl. Darf der Richter bzw. das Jugendamt derartige Forderunge stellen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

__Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

 

Wie hat der Richter das denn begründet ?













Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Diese Tumorart ist sehr selten. Bei Kindern schwankt die Erkrankung zwischen 0,3 - 1,0 %. Aufgrund der Seltenheit ist bis heute nicht bekannt, ob dieser Tumor gut- oder bösartig ist.


 


 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

 

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

 

Ich verstehe Sie dahingehend , dass Sie nicht die für das Kind belastende Chemo riskieren möchten und dann war der Tumor doch nicht bösartig.

 

Sie haben sich eine ärztliche Zweitmeinung ein und lassen das Kind entsprechend der Empfehlung behandeln.

 

Das ist etwas anderes, als wenn der Tumor sicher bösartig ist.

 

 

Man muss geringstmöglich in Ihr Sorgerecht eingreifen.

 

 

Ihnen das Sorgerecht für beide Kinder zu entziehen ist nicht verhältnismäßig und es besteht dazu kein Grund.

 

Aber auch bei Ihrem kranken Kind wäre nur dann ein Grund für den Sorgerechtsentzug gegeben, wenn der Tumor sicher bösartig wäre, was ja nicht feststeht.

 

Selbst wenn, würde es ausreichen, Ihnen das Recht zur Gesundheitsfürsorge zu entziehen keinesfalls aber das gesamte Sorgerecht

 

 

Das greift unverhältnismäßig in das Elternrecht ein.

 

 

Sie können dem entgegenwirken, indem Sie dem Gericht die verbesserten Befunde und eine ärztliche Stellungnahme dazu zukommen lassen.

 

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

 

 

Bitte fragen Sie sehr gerne nach

 

 

 

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

 

danke

 

 

 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

Gerne




Wenn nicht bitte ich um positive Bewertung


Danke