So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26443
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

habe einen pkw von einem händlergekauft. Der händler verkaufte

Kundenfrage

habe einen pkw von einem händlergekauft. Der händler verkaufte mir das fahrzeug mit einem Privatvertrag wegen der Gewährleistung. nun stellte sich fest das die angegebenen daten im vertrag die ehefrau ist . Wie sieht es im rechtstreit wegen der gewärleistung aus.
Händler unterschrieb u.a. den vertrag mit dem namen seiner frau. mir war aber bei vertragsabschluß nicht bekannt das das die ehefrau ist.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

War denn die Ehefrau Halterin des Fahrzeuges?

Hat der Händler (Sie sagen im er hat im Namen der Frau unterzeichnet) als Vertreter (i.V. oder ähnliches) unterschrieben? Wurde mit Firmenstempel unterzeichnet?

War denn im Kaufvertrag überhaupt ein Gewährleistungsausschluss vereinbart?








Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Die frau war nicht die Halterin. Händler hat nicht i.a. unterschrieben sondern direkt der name ihrer frau. Vorbesitzer des fahrzeug hat das auto in einem autohaus in zahlung gegeben . ein händler kaufte das fahrzeug dort vom autohaus. Ich erwerbte das fahrzeug wiederum von einem anderen händler,der mir aber einen kaufvertrag mit den daten seiner frau aufdrückte .ich selber dachte aber das das der händler ist den es sind ausländische namen und konnte nicht unterscheiden ob es sich um männliche oder frauen name handelte. Das autohaus meldete das fahrzeug am 26.03 ab


ich kaufte das auto am 07.04 somit macht das auto binnen 11 Tagen einen weg über 3 händler , und der letzte behauptet das fahrzeug mir im kundenauftrag bzw. privat an privat verkauft zuhaben. Nun laut vertrag stimmt es handelt sich um einen privatkaufvertrag mit ausschluß der gewärleistung. aber im vertrag stimmen nicht die daten mit dem tatsächlichn verkäüfer. u.a. hat er mir auch eine garantie vermittelt gegen aufpreis. das fahrzeug ist im momentan stant nicht mehr reparabel insofern bin ich momentan auf dem weg den vertrag zu wandeln.


Meiner ansich muß ich das gericht überzeugen das es sich um einen betrug hier handelt! Bitte helfen sie mir und wie verhalte ich mich vor gericht ! Mein Rechtsanwalt sagte von anfang an es würde gut aussehen nun werde ich nicht von meinen anwalt vertreten sondern von einem im auftrag ! Der wiederum sagt mir es würde schlecht aussehen . Nun denke ich mir das ich auf mich allein gestellt bin und muß sehen wie ich das gericht überzeugen kann !

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

dann sollten Sie als erstes darauf bestehen, dass der Anwalt den Sie beauftragt haben und der sagt es sähe gut für Sie aus auch in der mündlichen Verhandlung auftritt.


Ich meine dass es für Sie gut aussieht und dass der Gewährleistungsausschluss nicht wirksam ist.


Warum:

Das worauf dieser Händler hinaus möchte ist ein sogenanntes Agenturgeschäft.

Das bedeutet, der Händler schließt als bloßer Stellvertreter für den wahren Halter (also seine Frau) den Kaufvertrag ab.

Nach Ansicht der Rechtsprechung wäre es aber erforderlich dass bei einem solchen Agenturgeschäft der Händler zumindest mit dem Zusatz Im Auftrag oder in Vertretung unterschreibt (KG, Beschl. v. 5.5.2010 – 12 U 140/09).

Ansonsten liegt ein Umgehungsgeschäft vor und den Händler trifft die volle Gewährleistungspflicht.

Es kommt in Ihrem Falle darauf an, ob Ihnen der Händler sein Vertretungsverhältnis offengelegt hat oder nicht.

Ist dies nicht der Fall, so haftet Ihnen der Händler auf Gewährleistung beziehungsweise auf Schadensersatz nach § 280 BGB ((vgl. BGH zfs 2005, 290; BGH NJW 2006, 1066; OLG Stuttgart NJW 2004, 2169; Katzenmeier, NJW 2004, 2633; Reinking/Eggert, a.a.O. Rn 1221, 1225–1228).


Sie sollten also in der mündlichen Verhandlung herausstellen dass Ihnen gegenüber das angebliche Vertretungsverhältnis nicht offen gelegt wurde.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg S

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz