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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22849
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

was passiert, wenn ich mit einem Kind aus einem Bundesland,

Kundenfrage

was passiert, wenn ich mit einem Kind aus einem Bundesland, wo das Kind noch nicht schulpflichtig wäre, da es zum dort massgeblichen Stichtag 30.06. noch nicht ssechs Jahre alt ist, im Oktober in ein Bundesland umzieht, wo aber Schulpflicht für diesen im august geborene Kind besteht, da hier der Stichtag für die Schulpflicht der 30.09. ist?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen:
Können Sie mir (wegen der unterschiedlichen landesgesetzlichen Regelungen) mitteilen, in welches Bundesland der Umzug stattfinden soll?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das Kind wird im August sechs Jahre alt. Es zieht von Hessen nach Niedersachsen. In Hessen ist der Stichtag für die Schulpflicht der 30.06., d.h. ein Kind, das nach dem 30.06. sechs Jahre alt wird, muss noch nicht zur Schule. Jetzt zieht es nach Niedersachsen im Oktober des massgeblichen Jahres, wo es sechs wird. In Niedersachsen ist Stichtag für die Schulpflicht jedoch der 30.09., d.h. das Kind müsste dort zur Schule, da es am 30.09.ja bereits sechs Jahre alt ist.


 


Kann man das Kind dann gegen den Willen der Eltern zur Schule schicken, obwohl das Schuljahr schon seit zwei bis drei Monaten


begonnen hat oder "darf" es noch ein Jahr länger in den Kindergarten?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Gemäß § 64 NSchG werden Kinder schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum 30. September vollenden werden. Daher würde Ihr Kind nach dem Umzug in der Tat der Schulpflicht in Niedersachsen unterliegen.

Es besteht aber für Sie die Möglichkeit nach § 64 Absätze 2 und 3 NSchG für Ihr Kind einen Zurückstellungsantrag zu stellen mit der Folge, dass Ihr Kind erst ein Jahr später eingeschult würde:

http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/niedersachsen_recht.cgi?chosenIndex=Dummy_nv_6&xid=173129,71

Schulpflichtige Kinder, die körperlich, geistig oder in ihrem sozialen Verhalten nicht genügend entwickelt sind, um mit Aussicht auf Erfolg am Unterricht der Grundschule oder einer Förderschule teilzunehmen, können danach vom Schulbesuch um ein Jahr zurückgestellt werden.

Sofern Sie nun mitteilen, dass Sie für Ihr Kind erst eine spätere Einschulung wünschen, gehe ich davon aus, dass Ihr Kind noch entsprechende Reifeverzögerungen aufweist. Gerade diese haben aber die § 64 Absätze 2 und 3 NSchG im Auge mit der Folge, dass Sie im Falle Ihres Kindes mit Aussicht auf Erfolg eine Zurückstellung Ihres Kindes beantragen können.

Sie sollten nach erfolgtem Umnzug diesen Antrag bei der dann für Sie zuständigen Schulbehörde stellen und diesen entsprechend begründen.


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt