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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Wir haben in dritter Generation drei Grundstücke, wo ein Weg

Kundenfrage

Wir haben in dritter Generation drei Grundstücke, wo ein Weg das Grundstück mit über 700 Quadratmetern geteilt wird, die anderen zwei liegen gegenüber des Weges. Am Anfang des Weges stand erst ein Schild mit 30 kmh, dann wurde es ersetzt mit, einem Verbotsschild nicht mehr als drei Tonnen. Dieses wurde einfach entfernt und im laufe der Jahre fuhren schwere LKW auf diesem Weg, die meine Hecke und meine Mauer zerstört haben. Mir wurde vom Bürgermeister ein Kaufpreis von dem 700 Quadratmeter großen Baugrundstück von 1,30 Euro angeboten, da der Weg, meine Mauer und meine Hecke saniert werden musste. Gestern wollten wir unsere Hecken schneiden, wir wohnen 300 km entfernt unserer Grundstücke (einfache Fahrt) Zwei Grundstücke waren zerstört Hecke, Mauer,Baume alles war weg. Da sind wir zum Bürgermeister gefahren, der uns mitteilte, er habe die Grundstücke neu vermessen lassen und die Mauer, Hecke und Bäume gehören nach mehr als 200 Jahren plötzlich der Gemeinde. Was kann ich machen um mein Eigentum wieder zu erlangen. Die Mauer hat mein Opa gebaut (Trockenmauer) die Baume und Hecken um die Grundstücke mein Vater. einen
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA Schröter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


RA Schröter :

1. Sie haben hier Anspruch auf Widerherstellung der Mauer, da es sich hier um einen nicht beanstandeten Überbau handelt. Auch wenn die Mauer auf fremden Grundstück steht hat die Gemeinde dies zu dulden, mindestens jedoch Sie vorher zu benachrichtigen. Der Anspruch auf Schadensersatz ist gegen den Verursacher zu richten.

RA Schröter :

2. Ein Anspruch auf Schadensersatz bzw. Widerherstellung der Hecke und der Bäume folgt daraus, dass Sie bislang das Grundstück der Gemeinde kostefrei nutzen konnten. Diese unentgeltliche Überlassung gegen Pflege der Hecke und der Bäume kann so ohne weiteres nicht beendet werden. Diesen Nutzungsvertrag muss die Gemeinde vorher kündigen.

RA Schröter :

3. Schließlich ist zu prüfen, welches Ergebnis die Vermessung ergeben hat und ob Mauer, Hecke, Bäume tatsächlich auf fremden Grundstück stand.

RA Schröter :

Fordern Sie daher von der Gemeinde das Ergebnis der Vermessung und machen Sie Schadensersatz, hilfsweise die Widerherstellung der entfernten Mauer, Hecke und Bäume mit einer Frist von 14 Tagen geltend.

RA Schröter :

Sollte hier keine oder eine ablehnende Reaktion erfolgen, sollten Sie Ihre Ansprüche mit einem Rechtsanwalt durchsetzen.

RA Schröter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


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Viele Grüße

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