So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21619
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Huettemann ich hätte eine Frage. Ich bin

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Huettemann ich hätte eine Frage.
Ich bin seit Anfang dieses Jahres auf Bewährung wegen Meineid. Die Bewährung läuft 3 Jahre. Heute als ich nachhause kam hatte ich einen Brief von den Kriminalfachdezernat im Briefkasten. Eine Vorladung als beschuldigte zur einer Vernehmung in der ermittlungsache sonstiger warenkreditbetrug von 04.03.2013.
Bemerkung des Schreibens: Sie bestellten der der ... Waren im Gesamtwert von 246 €. Der Betrag konnte mangels Deckung vom angegeben Konto nicht abgebucht werden. Auf Zahlungsaufforderung haben sie nicht reagiert.
Meine frage jetzt was droht mir in schlimmsten fall wenn es zum Verhandlung kommt. Ich werde den Bertrag bei der Firma noch diese Woche begleichen und der Polizei es vorlegen. Jedoch interessiert es mich sehr was ich zur erwarten habe. Mfg kristina
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihnen droht der Widerruf der Bewährung, weil Sie während der Bewährungszeit erneut straffällig geworden sind - hier wegen Betruges.

Das Gericht kann daher die Strafaussetzung auf der Grundlage des § 56 f Absatz 1 Nr. 3 StGB widerrufen.

Dies ist jedoch nicht zwingend, denn das Gericht hat auch die Möglichkeit nach § 56 f Absatz 2 StGB zu verfahren.

Nach dieser Bestimmung gilt:

Das Gericht sieht jedoch von dem Widerruf ab, wenn es ausreicht,
1.
weitere Auflagen oder Weisungen zu erteilen, insbesondere die verurteilte Person einer Bewährungshelferin oder einem Bewährungshelfer zu unterstellen, oder
2.
die Bewährungs- oder Unterstellungszeit zu verlängern.


Statt eines Widerrufs der Bewährung kann das Gericht also die Bewährungszeit auch entsprechend verlängern und von einem Widerruf der Bewährung sodann absehen.

Es ist ebenfalls möglich, dass von dem Widerruf abgesehen wird und dass Ihnen ein Bewährungshelfer an die Seite gestellt wird. Das Gericht kann aber auch andere Auflagen und/oder Weisungen erteilen, die den Widerruf der Bewährung überflüssig machen.

Es bestehen also durchaus Chancen für Sie, dass die Bewährung nicht widerrufen wird. Sie sollten - um Ihre Chancen zu erhöhen - auf jeden Fall in dem anstehenden Verfahren Reue und Einsicht zeigen. Sie sollten die abermalige Straftat aufrichtig bedauern und versichern, dass sich etwas Derartiges nicht mehr wiederholen wird.

Von großer Wichtigkeit ist, dass Sie sich auch bemüht zeigen, den eingetreten Schaden durch Rückzahlung der Schadenssumme wiedergutzumachen. Verbinden Sie dies mit einem Entschuldigungsschreiben an die geschädigte Firma.


Geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Und welche Auflagen oder Weisungen könnten das z.b. sein?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rcükmeldung.

Als solche Auflagen/Weisungen kommt etwa in Betracht, einen Geldbetrag zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung oder der Staatskasse zu zahlen.

Es kann ebenfalls angeordnet werden, dass Sie gemeinnützige Arbeit in einer sozialen Einrichtung leisten müssen.


Geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Wie würden den meine Chancen auf solche Auflagen stehen? Vielleicht in Prozent gesagt?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Die Chancen schätze ich als überaus gut, wenn Sie die oben gegebenen Verhaltensempfehlungen befolgen.


Geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Ihre Anfrage ist umfassend und ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz