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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Wissenschaftler und

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Wissenschaftler und schreibe für die psychologische Zeitschrift Perception einen Artikel, in dem auch ein Standbild aus dem in den 30er Jahren gedrehten Film "Dick und Doof in Oxford" bzw. "A Chump at Oxford" verwendet wird. Wir haben das Bild dann mit bestimmten Farben an den Armen von Stan Laurel etwas verändert. Wie kann ich sicherstellen, dass ich nicht irgendwelche Urheberrechte damit verletzte, an wen wende ich mich?

Vielen Dank XXXXX XXXXX
dr. Hartmut Neuf
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

Zu welchem Zweck wird das Bild dort genutzt?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Experte,


 


das Bild zeigt, wie Stan Laurel sich eine Pfeife ansteckt: mit seinen beiden eigenen Händen und zugleich kommt noch eine Hand von hinten, die beim Pfeifestopfen mitmacht. Stan erkennt nicht, dass die dritte Hand nicht zu ihm gehört und lässt sich von dieser dritten Hand helfen.


 


Wir verwenden dieses Bild zur Illustration eines Gedankens, weil in unserem Experiment, tatsächlich Menschen den Eindruck haben, mehr als 2 Hände zu haben. Aber unser Experiment selbst hat nichts mehr mit Stan Laurels Film zu tun. Jedoch zur Veranschaulichung ist das Bild sehr gut. Deswegen heißt es im Titel unseres Artikels "Approaching Stan Laurels Illusion"

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Sehr geehrte Anwälte,

mein Problem ist, dass ich gar keine Antwort bekommen habe. Ich warte seit 30 Minuten.

MfG
N.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Da das Bild zum einen schon sehr alt ist und zum anderen für die Verwendung verändert wurde, bestehen keine urheberrechtlichen Bedenken.

Darüber hinaus ist eine solche Verwendung für wissenschaftliche Arbeiten auch vom Urhebergesetz abgedeckt.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Raschwerin,


 


Ihre Antwort ist eigentlich sehr positiv und erschöpfend. In der Tat, es handelt sich um einen wissenschaftlichen Artikel mit dem ich kein Geld verdiene und die Wissenschaft darf Materialien verwenden, wenn sie sagt, woher es stammt.


 


Dennoch fürchte ich eines:


irgendein findiger Anwalt (nicht die vielleicht schon vergangene Firma) findet eben auch diesen Artikel und versucht mich wegen Urheberrechtsverletzung zu verklagen und dadurch Gebühren einzutreiben. Was mache ich denn dann?


 


Vielen Dank für Ihre Zusatzantwort!


 


Mit freundlichen Grüßen


N.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nur der Rechteinhaber könnte etwas dagegen haben und gegen Sie vorgehen.

Die Frage ist also, bei wem die Rechte liegen.

Darüber hinaus wird das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Rechteinhabers sozusagen wieder frei.
raschwerin und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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