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RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3284
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
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Anfang des Jahres wurde mir von einem Freund (80 Jahre) das

Kundenfrage

Anfang des Jahres wurde mir von einem Freund (80 Jahre) das Angebot gemacht, in seinem Zweifamilienhaus die oberer Etage mietfrei zu bewohnen, und nach seinem Ableben die gesamte Immobilie zu übernehmen. Ich ließ die Räume auf meine Kosten renovieren ca 10 000Euro und zog ein. Beim Notar wurde ein Schreiben aufgesetzt, dass nach Ableben meines Freundes diese Immobilie auf mich und meine Frau übergehen sollte. Diese wurde aber von meinem Freund angenommen und gelesen, aber nicht unterzeichnet. Jetzt stellte sich heraus, das mein Freund mit physischer und psychischer Nähe nicht leben kann und möchte dass ich wieder ausziehe.

Meine Frage: Sind wir beide einen gültigen, mündlichen Vertrag eingegangen? Was soll ich tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in der Tat sind Sie und der Freund einen gültigen, mündlichen Vertrag über das mietfreie Bewohnen der oberen Etage eingegangen. Allerdings ist der Übernahmevertrag unwirksam, da solche Verträge zwingend von einem Notar beurkundet werden müssen.

Ein Bestehen auf dem Bewohnen der oberen Etage ist eher nicht empfehlenswert, da dies angesichts der Aversion des Freundes gegen Nähe die Freundschaft zerstören wird.

Sie haben auf jeden Fall Anspruch auf Ersatz der Renovierungskosten, da Sie diese in Vertrauen auf die Zusage des Freundes aufgewandt haben.

Daher empfehle ich, mit dem Freund eine Rückzahlung der Renovierungskosten zu vereinbaren und auf das Bewohnen zu verzichten.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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