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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26025
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag Ich habe folgendes problem. Mir wurde im August

Kundenfrage

Guten Tag
Ich habe folgendes problem.
Mir wurde im August 20.12 der Mietvertrag gekündigt zuerst Fristlos aber dann auf dem Gütetermin in eine Fristgerechte kündigung umgewandelt.Ich bewohne dieses Objeckt hier seit 1992.
Der Mietvertrag wurde zum 31.5.2013 gekündigt Mir wurde auferlegt die Mieten von August 20.12 bis December20.12 normal weiter zu zahlen und bis Mai20.13 eine erhöhte Miete.
Dies habe ich auch so eingehalten.Bei der Urteilsverkündung wurde mir mitgeteilt das ich für jeden weiteren Monat den ich in diesem Objekt verbringe eine Monatliche Nutzungsenschädigung in Höhe einer Monatsmiete zu bezahlen habe.Was ich auch tat.
Jetzt hier meine Frage aufgrund der Nutzungsenschädigung die ich wie vereinbart gezahlt habe kann der Vermieter einen Gerichtsvollzieher beauftragen mich sofort zwangs zu Räumen oder muss der Vermieter den Rechtsweg der Räumungsklage beschreiten?
Besteht die möglichkeit das die Räumung verschoben oder ausgesetzt werden kann da währe mir schon mit geholfen.Dau muss ich vorrausschicken das ich mittlerweile in Verhandlungen stehe um ein Objekt zu erwerben.Die verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss.
Recht herzlichen dank für ihre Info
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Können Sie mir den in der Güteverhandlung geschlossenen Vergleich im Wortlaut bitte wiedergegen?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vergleich Minden den 28.08.2012


Die beklagten räumen das Hausgrundstück zum 31.5.2013


und geben das Grundstück geräumt an den Kläger Heraus.


Der Beklagte verpflichtet sich an den Kläger eine


Monatliche Miete in Höhe von 102,29 eu bis eischliesslich Dezember20.12


zu Zahlen.


Ab Januar 20.13 Verpflichtet sich der Beklagte an den Kläger eine monatliche Miete in höhe von 300 eu zu Zahlen.


Die Beklagten sind berechtigt das Mietverhältniss mit einer


ankündigungsfrist von 2 Wochen zu beenden.


Mit dem abschluss des Vergleiches ist keine erledigung der


sonstigen Streitigkeiten verbunden.


Die Parteien schliessen den Vertrag ohne Anerkenntnis einer


Rechtlichen Verpflichtung.


Die Kosten des Rechtstreites werden


gegeneinander aufgehoben.


 


Für den Fall dass keine Räumung bis 31.05.2013 erfolgt,zahlen die


Beklagteneine Nutzungsentschädigung in höhevon monatlich


300 eu


Laut diktiert,vorgespielt und genehmigt


Beglaubigt und unterschrieben


Minden den 11.Jan20.13

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung.

Wenn in dem Vergleich die genaue Adresse des Hauses angegeben ist, kann aus diesem Vergleich die Räumung betrieben werden. Ist die Adresse im Vergleich nicht genannt, so wird der Gerichtsvollzieher die Zwangsräumung nicht durchführen

Eine gesonderte Räumungsklage ist nicht mehr erforderlich.

Sie können die Räumung natürlich aufschieben indem Sie einen Antrag auf Bewilligung einer Räumungsfrist nach § 721 II 1 ZPO stellen. Der Antrag ist an das Amtsgericht zu stellen

Der Antrag kann erfolgreich damit begründet werden, dass es Ihnen nicht zumutbar ist für die Zeit bis zum Bezug Ihres neuen Objektes eine andere Wohnung anzumieten.

Sie müssen dem Gericht in diesem Antrag darlegen, dass Sie ein Mietbjekt erwerben und wann Sie voraussichtlich einziehen können werden.

Übergeben Sie dem Gericht zur Glaubhaftmachung alle Unterlagen die die Verhandlungen und den Kauf betreffen. Am besten wäre natürlich schon ein Kaufvertragsentwurf den Sie dem Gericht übergeben.

Das Gericht wird Ihnen dann um die Zeit bis zum Umzug zu überbrücken eine Räumungsfrist gewähren.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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