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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3124
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Aufgrund eines notarfehlers wurde mir ein Teilbetrag des Verkaufserlöses

Kundenfrage

Aufgrund eines notarfehlers wurde mir ein Teilbetrag des Verkaufserlöses furr meine Immobilie entzogen in 10/2008. Nach etlichen Klärungen etc wurde in 12/2011 Klage gegen den Notar eingereicht. Diese richtete sich auf den Verlust des kaufgeldes. Schadenersatz wegen kausalem Schaden integrierte mein Anwalt in diese Klage nicht. Die Klage wurde in II. Instanz erfolgreich. das OLG stellte die notarielle Amtspflicht erletzung hier fest. Jetzt will mein Anwalt weitere Klage gegen den Notar einreichen wegen Schadenersatz des kausalen schadens. Das OLG-Urteil kam in 03/2013. Ist die Sache inzwischen verjährt, sodass die weitere Klage nun deshalb keine Aussicht auf erfolgt haben kann,trotz dem Urteil ?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

der Anspruch verjährt gemäß § 195 BGB binnen drei Jahren ab dem Zeitpunkt, an dem Sie Kenntnis von dem Schaden erhielten. Wenn Sie also 2008 alle Schäden kannten, die der Anwalt jetzt einklagen will, sind diese Schadensersatzansprüche verjährt, d.h. Sie werden die Klage verlieren, wenn der Notar sich auf Verjährung beruft.

Allerdings haben Sie dann einen Schadensersatzanspruch gegen den Anwalt.

Ich rege daher an, dass Sie sich von Ihrem schriftlich (!) erklären lassen, wie er die Verjährung sieht und wie er die Erfolgsaussichten der Klage einschätzt.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Danke, es argumentiert mein Anwalt so : mir wurde erst durch das verfahre in II. Instanz bekannt, dass der Notar eine zum Schadenersatz verpflichtende Amtspflichtverletzung begangen hat. Mein kausaler Schaden war in 10/2008 noch nicht erfassbar, zudem müsste ich zuerst die anderweitige Ersatzmoeichkeit verfolgen. Diese scheiterte in 07/2011 , dann war mir bewusst welcher kausale Schaden entstanden war und nun der Notar verklagt werden musste
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

diese Argumentation ist etwas schwierig, da die Amtspflichtverletzung Ihnen spätestens bei Klageerhebung bekannt gewesen sein muß, da Sie sonst nicht geklagt hätten. Die II. Instanz hat die Amtspflichtverletzung bestätigt, aber nicht bekannt gemacht.

Gehaltvoller ist die Argumentation, dass der Schaden erst 2011 erfassbar war. Ob die Argumentation überzeugend ist, ist aus der Distanz ohne Kenntnis aller Unterlagen nur schwer zu beurteilen. Allerdings kann der Anwalt damit durchaus Erfolg haben.

Dennoch rege ich an, die Dokumente des Anwaltes sorgfältig aufzubewahren und notfalls eine Schadensersatzklage gegen den Anwalt vorzubereiten.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
danke, hatte ich vergessen :
Mein Anwalt argumentiert auch so : durch/ wegen der ersten Klage und Vorgängen wäre Hemmung eingetreten. ...
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das Problem bei dieser Argumentation ist, dass die Hemmung nur bezüglich des eingeklagten Anspruches eintritt. Die geplante Klage richtet sich aber auf den kausalen Schaden, der einen anderen Anspruch darstellt.

Der Knackpunkt liegt also darin, das Gericht davon zu überzeugen, dass es sich um den gleichen Anspruch handelt. Aus der Distanz und ohne Kenntnis aller Unterlagen betrachtet, könnte das aber schwierig werden.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Danke, sie legen meine Nerven weiter blank. Es geht um 693.000 EUR. Die Gegner haben bereits den Einwand der verjaehrungshemmung mitgeteilt, mein Anwalt bleibt "gelassen" bei seiner Ansicht, die er dem Gericht in Kurrze mitteilen muss, Klage wurde eingereicht. Ich hatte meinen Anwalt aufgefordert, dass er zunächst die Verjährungsfrage klärt, er sieht das Risiko nicht ... Und ich bin gespannt
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedaure, dass ich Ihre Nerven derart strapaziere, leider läßt mir die Rechtslage keine andere Wahl.

Wenn die Klage bereits eingereicht ist, können Sie nichts mehr ändern. Dennoch ist es gut, dass Sie Ihren Anwalt aufgefordert haben, die Verjährungsfrage zu klären. Dadurch kann er sich im Schadensfall nicht mehr auf Fahrlässigkeit berufen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine positive Bewertung der Antwort, um meine Vergütung zu ermöglichen.

Vielen Dank im Voraus,
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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