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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2900
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Guten Tag , Mein Mann hat ein Auto gekauft auf Finanzierung

Kundenfrage

Guten Tag , Mein Mann hat ein Auto gekauft auf Finanzierung . Rate ist immer zum 15 . fällig. Diesen Monat konnten wir die Rate noch nicht bezahlen . Gestern hat dann der Geschäftsführer des Autohauses unser Auto abgeholt in dem es einfach weg gefahren hat obwohl mein Mann zuhause war. Nun verlangt er den kompletten Preis was noch offen ist und erst dann gibt er das Auto wieder raus . Ist dies rechtens?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wenn Sie mit einer Rate im Verzug sind, kann das Autohaus grundsätzlich schon sein Eigentum sichern und das Auto abholen. Über Einzelheiten gibt der konkrete Finanzierungsvertrag Aufschluss.

 

Der Gf müsste zum Verlangen des gesamten Kaufpreises allerdings den Darlehensvertrag auch tatsächlich kündigen. Das ist bei Zahlungsverzug aber meist recht problemlos möglich.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung.


Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

In dem Vertrag ist nichts vermerkt das das Autohaus bei Verzug das Auto sofort abholt. Es gab auch keinerlei Mahungen bis jetzt. Der GF hat ja auch unsere Privatsachen mit genommen in dem Auto.

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 3 Jahren.

Dann müsste der Vertrag zunächst gekündigt werden. Die Aussage, es sei der volle Kaufpreis zu zahlen, dürfte jedoch als Kündigung des Darlehens zu verstehen sein. Dazu müsste der Autohändler als Vertreter der finanzierenden Bank aber auch berechtigt zu sein.

 

Die Herausgabe der persönlichen Dinge im Auto können Sie verlangen. Hieran hat der Händler kein Pfandrecht.

 

Ich denke, dass man Sie schlicht nicht ernst nimmt. Sie sollten sich der Hilfe eines Kollegen vor Ort bedienen, wenn Sie selbst schriftlich sich erfolglos um Regelung des Problems bemüht haben.

 

Mit dem Schreiben und dem ALG II Bescheid gehen Sie zum örtlichen Amtsgericht und beantragen einen sog. Beratungshilfeschein (ausser in Hamburg und Bremen, da ist das anders organisiert). Mit dem Beratungshilfeschein können Sie sich von einem Kollegen der Wahl gegen eine geringe Eigenbeteiligung von 15 Euro beraten und vor allem vertreten lassen.

 

Gruß

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