So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21614
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

In meinem Arbeitsvertrag steht: Die Verlängerung der gesetzlichen

Kundenfrage

In meinem Arbeitsvertrag steht: Die Verlängerung der gesetzlichen Kündigungsfrist gilt gleichermaßen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Bin 7 Jahre bei der Firma und möchte aber zum 30.09.2013 kündigen. Bekomme ich Schwierigkeiten? Ich muss unbedingt weg aus dieser Firma.

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

§ 622 Absatz 6 BGB ermöglicht die Aufnahme von so genannten Gleichstellungsklauseln in den Arbeitsvertrag.

Diese Gleichstellungsklauseln passen die kurze Grundkündigungsfrist für Arbeitnehmer aus § 622 Absatz 1 BGB (vier Wochen) den längeren Kündigungsfristen, die § 622 Absatz 2 BGB für Arbeitgeber anordnet (gestaffelt nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit) einander an.

Im Ergebnis haben dann Arbeitnehmer und Arbeitgeber die gleichen Kündigungsfristen zu beachten.

Eine solche Gleichstellungsklausel enthält Ihr Arbeitsvertrag.

Daher gilt für Sie dieselbe Kündigungsfrist wie für Ihren Arbeitgeber: Bei einer Betriebszugehörigkeit von sieben Jahren beträgt somit die Kündigungsfrist für Sie nach § 622 Absatz 2 Nr. 2 BGB zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html

Sie können daher - sofern Sie die Kündigung Ende Juli versendet haben - zum 30.09. das Arbeitsverhältnis kündigen (= zwei Monate Kündigungsfrist).


Geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich muss als mit einem Prozess rechnen wenn ich 1 Monat früher kündigen will.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie nicht Ende Juli gekündigt haben, die zweimonatige Kündigungsfrist also nicht einhalten können -, so besteht die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem jetzigen AG einen Aufhebungsvertrag abschließen und der AG Sie vorzeitig aus dem Arbeitsverhältnis entlässt.

Lässt sich Ihr AG hierauf nicht ein, und wollen Sie Ihre neue Stelle dennoch antreten, so können Sie dies zwar. Sie müssen dem jetzigen AG dann alllerdings die Kosten für die Beschaffung einer Ersatzkraft bis zum Ende der ordentlichen Kündigungsfrist ersetzen.


Geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung. Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Beachten Sie bitte, dass ich auf die Rechts- und Gesetzeslage keinen Einfluss habe - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß darlegen und erläutern.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen. Auf die Rechtslage habe ich keinen Einfluss.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflichst, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz