So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, gehen wir einmal von folgendem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

gehen wir einmal von folgendem Fall aus:

Vorgeschichte:

Person A wohnt ab und zu bei seiner Freundin und bestellt sich auch Sachen drothin.
Auf seinen Namen...

Nun kommt es einmal dazu, dass er etwas gekauft hat und dieses per Lastschrift zahlen wollte, die Summe aber nicht gebucht werden konnte.
Es geriet in Vergessenheit und er begleicht die offene Rechnung nicht.

So kommt es wie es kommen muss...
Nach einigen Mahnungen, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid nun das Schreiben vom Gerichtsvollzieher mit der Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft.

Person A ruft dort an und versucht eine Woche mehr Zeit zum bezahlen zu bekommen, da er weiß, dass er dann die komplette Summe zahlen kann.
Die Gerichtsvollzieherin ist sehr kurz gebunden und nicht gerade freundlich.
Sie verneint, da es bis dann geklärt sein muss, da Sie ab dann Urlaub hat.

Nun ist Person A auf der Suche nach Personen die ihm Geld leihen können.
Dieses klappt aber nicht.

Nun fällt ihm auf, dass der Bescheid gegen Person A ist aber ja mit der Adresse der Freundin.
Person A ist dort aber gar nicht gemeldet.

Was könnte nun passieren, wenn Person A nicht zur Ladung kommt?!
Der Bescheid ist zwar gegen A gerichtet, aber mit ja nun einer Adresse an der er nicht gemeldet ist.

Person A ist 15km entfernt noch bei seinen Eltern gemeldet und hat sich nun überlegt, um noch irgendwie ein paar Tage mehr Zeit zu bekommen um zu bezahlen einfach nicht zur Ladung zu erscheinen, da ja in dem Sinne auch wer "anders" geladen wird.

Ist das so richtig oder völlig nichtig?

Es geht um insgesamt 1500 Euro.

Über eine Antwort freue Ich mich.

Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da sich A schon beim Gerichtsvollzieher gemeldet hat, kann er jetzt nicht mehr so tun, als wäre ihm diese Post nicht zugegangen.

A soll sich schnellstmöglich das Geld besorgen und die Schuld dann in Raten zahlen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Also ist es völlig egal, was für eine Adresse auf dem Vollstreckungsbescheid/ auf der Ladung steht?!


Also, auch wenn es nicht seine Meldeadresse ist?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ja, das ist ein unerheblicher Mangel, den man problemlos heilen kann.

Zumal der Mangel ja unerheblich ist, da sich A beim Gerichtsvollzieher gemeldet hat.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Und hätte sich A nicht beim Gerichtsvollzieher gemeldet, dann wäre es ein erheblicher Mängel gewesen?!


Da Person A nicht unter der Adresse zu ermitteln ist und nie dort gemeldet war...

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Dann hätte man ja sagenm können, dass die Post dem A nicht zugestellt werden konnte, weil die Anschrift falsch ist.

Diese Möglichkeit hat sich A aber verspielt, weil A ja direkt bei dem Gerichtsvollzieher angerufen hat.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Und wie hätte man dann A ermitteln können?!
Man hatte ja nur diese Adresse...


Über das Bankkonto?!


 


Nun ja, danach will Ich nicht weiter nerven und werde den Thread beenden und positiv bewerten.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Da hat der GV schon seine Möglichkeiten.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz